31.01.09

404 - Die schöne Seite

Ibo weißt per Tweet auf eine wirklich schöne Sammlung von 404-Meldungsseiten hin. Mein Favorit ist - natürlich - die Wulff/Morgenthaler-Seite.

30.01.09

Doves - Jetstream

Die tollen tollen Doves, mit "Pounding" für immer in meinem Herzen, bringen im April ihr neues Album "Kingdom Of Rust" heraus. Darauf freuen sich alle so sehr (bzw. sie haben so sehr Angst, dass es keiner mehr kauft), dass es vorab eine kostenfreie Hörprobe gibt. Die heißt "Jetstream" und macht Appetit. Runterladen geht hier, leider mit E-Mailadresse, die aber für den Download nicht gebraucht wird - also denkt euch was aus. Über den Song selbst sagt die Band: "Being fans of the Vangelis film score, 'Blade Runner', we always wanted to write an imaginary song for the closing credits on Ridley Scott's classic." Und im April dann natürlich Album kaufen.

Und morgen dann ...

... ein Zeichen setzen gegen die ökonomische Depression! Ich weiß nicht, ob es vom StartupCamp aus Basel was spannendes zu Bloggen gibt, aber ich bin vor Ort.

Read! 30.01.09

Love is all around

Gestern, beim streikumtanzenden Lambada auf Schienen, hat mich ein Bahnbediensteter zum Schmunzeln (!!!) gebracht. Offensichtlich auf Crack schloss er seine Begrüßung neuer Fahrgäste ("Herzlich willkommen in unser schnuckelingen, knuffig warmen Schwarzwaldbahn ...") mit den Worten: "In Liebe, ihre Deutsche Bahn."

26.01.09

50 People/One Question - Brooklyn Version

Ich weiß nicht genau, warum, aber ich liebe dieses Format. 50 Leute bekommen die gleiche Frage gestellt.

(Via Swissmiss.)

Read! 26.01.09

Coldplay - Life In Technicolor

Klar, Coldplay sind die neuen U2 und von Platte auch gar nicht sooo toll, aber live kriegen sich mich immer wieder. Und ihren offensichtlichen Sinn für Humor mag ich. Von beidem bekommt man in ihrem neuen Video einen Eindruck. Für den Schmunzler am Morgen.

(Via Bildundton.)

25.01.09

Uncut From Israel

Der Titel dieses Posts ist der Name einer kurzen Dokumentation einer Reise, die Henry Rollins 2007 unternommen hat und mit Sicherheit no pun intended. Der Ex-Black-Flag-Sänger trifft im heiligen Land den Fotografen Ziv Koren. Die Doku in fünf Teilen wurde für den Independent Film Channel produziert, auf dem man auch die 2008 entstandenen Uncuts from Northern Ireland, South Africa und New Orleans sehen kann. Sehr interessant, wie ich finde.




23.01.09

Sarah Silverman verabschiedet sich

... in Jimmy Kimmel Live! bei Keith Olbermann von George Bush. Bye!

(Via Nerdcore.)

Tim Exile masht Obama

Tim Exile hatte ich ja schon einmal empfohlen, jetzt weist die De:Bug auf den Mashup hin, den Exile mal eben so aus dem Ärmel schüttelt. Er bedient sich dabei aber keiner Musik, sondern der Antrittsrede Obamas. Was etwas verquer und Aphextwinesk beginnt, groovt dann doch ziemlich geil (und hört leider abrupt auf).

20.01.09

Die Freiheit der Welt und Straßen aus Zucker

Über die Großartigkeit von Frittenbude habe ich noch lange nicht genug Worte verloren. Das Album "Nachtigall" rockt wie Sau und auch die neue Single "Mindestens In 1000 Jahren" hats faustdick hinter den Ohren. Wächst nämlich mit jedem Hören und ist einer der besten Songs 2008 gewesen und technisch gesehen dank separater Veröffentlichung wohl bislang der beste Song des jungen Jahres 2009 (Neben Franz Ferdinands "Lucid Dreams", aber das ist was anderes). - Am Freitag hab ich einem Konzerter der Mingener in St. Gallen beigewohnt, leider war der ortsansässige Mischermann derart unmotiviert, dass der Sound gelinde gesagt unter aller Sau war. Und das, wo die Konzerte in der Schweiz doch von Haus aus schon so leise sind. Schade, Jungs, gerne würd ich euch auch mal über Zimmerlautstärke hören.

(Via diverse Blogs, gerne auch nochmal in HD bei Vimeo, ne?)

Boys Against Girls

Einen genuinen WTF?-Moment hatte ich heute morgen, als ich die Fotostrecke bei der Süddeutschen Zeitung zum "Pink Project" und "Blue Project" der koreanischen Künstlerin JeongMee Yoon sah. Sie fotografiert Jungs und Mädels in ihrer "natürlichen Umgebung".

(Via music, love and sausages.)

Zum Zeitvertreib ...

... während die Feierlichkeiten so langsam beginnen empfehle ich einen sehr langen Text, der aber auf jeden Fall lesenswert ist. Die Vanity Fair hat eine Oral History des White House unter Bush zusammengetragen. Zu Wort kommen politische Berater, Gäste und Beobachter, das Bild, das entsteht, zeugt nicht nur von den Verfehlungen der Bush-Administration, sondern auch vom Menschen Bush oder von seiner offensichtlichen Unerfahrenheit, die andere Kabinettsmitglieder auszunutzen wussten.

Zur Feier des Tages


(Obamicon)

19.01.09

The Whitest Boy Alive - Island

Erlend Øye, zuerst bei Kings Of Convenience, dann ein bisschen Solo, und dann beim weißesten lebendigen Buben, erfährt immer wieder meine tiefste Verehrung. Dabei macht er eigentlich gar nicht hochaufsehenerregende Musik, sondern eher die netten Melodien, die so nebenher laufen. Aber vielleicht macht genau das ihn ja so wertvoll. Oh, und ich hab ihm in Berlin mal eine Karte für ein Konzert geschenkt, ich weiß gar nicht mehr für was. Adam Green? Egal. "Island", den Vorboten vom im März erscheinenden Album "Rules", gibt es bei Myspace zu hören. I like.

Moz in Fahrt

Morrissey bekommt vom kanadischen Maxim bekloppte Fragen zum Thema: "Dein letzter Tag auf Erden" gestellt und beantwortet dementsprechend in seiner ganz eigenen Art:


"WHO IN YOUR LIFE WOULD YOU MOST LIKED TO "KICK IN THE EYE"?
That meat-fed horror Jamie "Orrible" Oliver. If he's a master chef, then I'm Miss Brazil 1970."

18.01.09

Fast way down

Nix Slow Way Down! Da wird einem ja schon vom Zusehen schlecht!

(Via Bodenseepeter, dem das auch zu schnell geht.)

17.01.09

Hier Bloggen für nen Appel und ein Ei

Nun hat sich der völlig überflüssige Wirbel um die Basic-Thinking-Versteigerung gelegt und ich habe immer noch nicht verstanden, was der Käufer Serverloft genau mit dem Blog will - aber das wissen sie selbst offensichtlich auch noch nicht.

Ich gönne auf jeden Fall Robert Basic die Penunzen, die er für seine Ergüsse bekommen hat (auch wenn ich ihn weder sympathisch noch sein Blog übermäßig lesenswert finde/fand), möchte aber auch meinen Lesern etwas neues bieten. Blog versteigern bringts nicht, weil ich a) nicht mehr der erste bin, und b) da vielleicht auch nur halb so viel zusammen kommen würde wie beim B. (Pi mal Daumen.) Außerdem ist Bloggen ja Web 2.0, also Mitmachweb, und deswegen biete ich euch mein Blog.

Ja, ich möchte, dass ihr bei mir bloggt, als Gastblogger. Ihr bloggt neben mir auf merely thinking, und natürlich müsst ihr euch einkaufen, weil mein Blog alleine nicht genug abwirft. Das ganze soll natürlich auch ein bisschen Kritik am mir unverständlichen Wahn sein, dass man mit einem Blog unbedingt Geld machen können sollte, und deswegen möchte ich von Euch für eine Woche Gastbloggen: einen Apfel und ein Ei. Mehr dazu demnächst hier. Bei Interesse meldet euch bitte unter champagnerpunk@gmail.com.

16.01.09

Michelle & Barack, 1996

Der New Yorker hat ein Interview mit Barack und Michelle Obama aus dem Jahr 1996 ausgegraben und hat einen kleinen Ausschnitt online gestellt. Darin sagt Michelle zum Beispiel über die politischen Ambitionen ihres Mannes: "In many ways, we are here for the ride, just sort of seeing what opportunities open themselves up." Die Rechnung ist wohl aufgegangen.

(Via Twitter.)

14.01.09

Byron Hurt: “Barack & Curtis”

Der (afro-)amerikanische Dokumentarfilmer Byron Hurt, der sich schon in früheren Werken mit Männer- und Männlichkeitsbildern ebenso auseinandergesetzt hat wie mit Hip Hop, hat eine Kurzdoku gedreht, in der er die Mannsbilder Barack Obama und Curtis Jackson (50 Cent) vergleicht. Klar, dass Fiddy und Mr. November antipodisch auf der Männlichkeitsskala stehen, aber ob deswegen der eine an dem einen und der andere am anderen Ende steht? Hochinteressante 10 Minuten.

(Via dem immer wieder lesenswerten Achtmilliarden.)

Read! 14.01.09

Du hast es auf Facebook geschafft ...

... wenn du solche Kommentare bekommst: "It has become part of my daily routine to wake up and see what you had for lunch."

13.01.09

Das ultimative must have zum 20. Januar


Und schon mehrfach zum Tee des Jahres erklärt.
(Via toco, hier in schwarz zu bestellen. Ich bezweifle, dass es rechtzeitig ankommt.)

Read! 13.01.09 (Early bird)

11.01.09

Danke!

Dankie, Faleminderit, Amesegënallô, El-hamdullah, Shenorhagal em, Basima, Sayol, Matu suksama, Eskerrik asko, Dziakuju, Dhanyabad, Hvala, Trugarez, Blagodarya, Chezu ba, M goi, Gràcies, Barkal, Dêkuji, Dank u, Thank you, Dankon, Tänan, Takk, Tashakkur, Vinaka, Kiitos, Merci, Gracias, Gmadlobt, Danke, Efcharisto, Toda, Shukriya, Gum xia, Köszönöm, Makasih, Go raibh maith agaibh, Grazie, Arigato, Matur nuwun, Rahmet, Komapsumnida, Sipas, Paldies, Achiu, Aske, Terima kasih, Grazzi, Xie xie, Tika hoki, Dziekuje, Gestena, Multumesc, Dakujem, Tack, Khawp khun khrap, Tujechhe, Tesekkür ederim, Dyakooyu, Spasibo, Cám ơn, Diolch yn fawr, A dank aych, Ngiyabonga.

10.01.09

Heaven is just around the corner

Heute war ich das erste mal im Vinyl Pirate. So heißt der Punkplattenladen im Keller vom Analph, dem Comicladen direkt um die Ecke von meiner neuen WG (Comic- und Punkplattenladen in einem, mein Ruin, das ist schon echt). Drin saßen zwei Typen, die im Betrieb des Vinyl Pirate offensichtlich ihre Bestimmung gefunden hatten. Am frühen Samstagnachmittag saßen sie da, tranken Beck's aus Dosen und ließen die Anlage auf 10 plärren. Wundervoll!

08.01.09

Read! 08.01.09

07.01.09

Read! 07.01.09

Faking the fake

Ich konnte dem "Where the hell is Matt?"-Video ja seinerzeit nicht so viel abgewinnen. Klar, da tanzt ein quasi-Namensvetter ähnlich schlecht wie ich, big deal! Natürlich wurde rund um das Video endlos diskutiert, ob das nicht alles ein riesiger Fake wäre. Matt Harding ist das ganze offensichtlich ziemlich auf die Nerven gegangen, und so hat er eine Konferenz im vergangenen Dezember genutzt, um mit den Gerüchten aufzuräumen. Und hat in hochunterhaltsamen acht Minuten klargestellt: Alles ein Fake. Alles. Sogar die Erklärung, die er abgibt. Fake for fake's sake, sozusagen. Und am Ende tanzen alle.

(Via Schorleblog.)

Kein Spaß


Tschüss!

06.01.09

Read! 06.01.09

Designkino

Endlich wieder in einer Großstadt sesshaft, hoffe ich doch sehr, dass der Film "Objectified" irgendwo in Zürich läuft. Eine Dokumentation über Design, Designer, Design-Kritik und den Alltag in einer designten Welt. Sieht mir höchst sehenswert aus. Und die tolle Musik kommt von El Ten Eleven (erinnert beim ersten hören schwer an The Postal Service).

(Direktobjekt, via Swissmiss.)

Fünf Empfehlungen ...

... für diesen Gutschein, den ihr noch rumliegen habt von Weihnachten. Alle Empfehlungen habe ich schon bei laut.de ausgesprochen, bitte dort weiterlesen. Für Büchergutscheine empfehle ich das Kochbuch der Rockterrine mit lecker Fleisch- und -losen Rezepten, gerne auch with a twist. Nix langweilige DIY-Küche, sondern lässige, nahrhafte, wohlschmeckende Speisen gibts! - Oder für den Punkkomplettisten die Biografie "Subversive Zeiten - Die Crass-Story" über die englischen Ur-Anarchopunks. Superduperausführlich, daher echt nur für Hartgesottene. - Oder die liebevolle Liebeserklärung an den Pott "Echt! Pop-Protokolle aus dem Ruhrgebiet". Ein interessanter, dicker Reader mit Essays und Beobachtungen, kritisch und blauäugig gleichzeitig.

Wer nicht lesen mag oder einen Mediamarkt- und keinen Büchergutschein bekommen hat, könnte sein Geld in die Smashing-Pumpkins-Live-Doku "If All Goes Wrong" investieren. Eigentlich ja eher was für die Kinder der Neunziger, auf jeden Fall aber toll, wenn man sich früher gern zu "Bullet With Butterfly Wings" geritzt hätte. - Oder aber zu guter letzt das Live-Paket von Thrice. Die Postcore-Kalifornier haben einen Auftritt im Anaheimer House Of Blues auf Plastik gebannt, die dicke Ausführung gibts als Doppel-CD mit DVD. Eher solide Kost, aber wers hart und halbwegs innovativ mag, liegt hier nicht völlig falsch.

05.01.09

Read! 05.01.09

Wegue Wegue!

Dass es ordentlich knallen kann, wenn Clubtunes auf afrikanische Popelemente treffen, hab ich ja im letzten Jahr schon festgestellt. Damals hieß der Protagonist DJ Mujava und kam aus Südafrika, jetzt heißen sie Buraka Som Sistema und nennen Lissabon/Luanda (letzteres ist die Hauptstadt Angolas) als Homebases. Ihr "Kalemba (Wegue Wegue)" vermischt schnelle Rhythmen mit Raggaton-artigem Hüpfbeat und portugiesisch-angolanischem Geshoute. Wegue Wegue eben.

(Direktwegue.)

Wir machen aus der Asche einen Diamant

Ich habe jetzt schon zweimal gehört, dass die Platte eher langweilig sein soll. Mir ist es egal, ich finde die Single (auch wenn sie nicht wirklich der Gipfel der Innovation ist) super. Irgendwo zwischen Deichkindbumms und DAF-Motorik finden Schwefelgelb ihren Platz.


(Direktstein (für HD bitte auch hier entlang), via Spex.)

04.01.09

Read! 04.01.09

"From doll queue to club dates"

Via Nerdcore kommt dieser schöne Beitrag von London Weekend Television über die Anfänge des Punk. Als er ausgestrahlt wurde, war ich gerade mal ein halbes Jahr alt. Ein tolles Zeitdokument über eine gerade erst erblühende verglühende Szene, dem man immer wieder das WTF?-Moment, das Punk zu Anfang sicher noch hatte, anmerkt.

Besonders schön die Moderatorin mit Hippiebrille und -haarschnitt, charmantem Sprachfehler dank horrendem Überbiss und gleichzeitiger totaler Unerschrockenheit. Bemerkenswert auch, dass schon damals die überteuerten Konzertpreise als Argument für die Entfremdung der Fans von den großen Bands der siebziger Jahre (Led Zep etc.) ins Argumentationsfeld geführt wird.

Und natürlich fragt Moderatorin Janet Street-Porter stellt, offensichtlich nicht wirklich szenekundig, aber wohlwollend, Standardfragen zu "White Riot" oder "Anarchy In The UK", die in den letzten Jahrzehnten zur Genüge durchgekaut worden sind. Damals war das aber wohl noch erlaubt. Insgesamt eine sehenswerte halbe Stunde (von der ich lustigerweise schon einmal einen Ausschnitt entwendet habe), mit Livemitschnitten der Pistols: "Pretty Vacant", "Anarchy In The UK" und "No Fun".



(Direkt-LWT.)

03.01.09

Read! 03.01.09

Neujahr in Las Vegas

In New York schaut man dem Ball bei droppen zu, hier dem Stuntfahrer. Unglaublich.

02.01.09

It's a jungle!

Ich habe gerade das erste Mal "Creature Comforts" gesehen. Eine animierte Serie von Wallace & Gromit-Erfinder Nick Park, bei dem Zoo- und Zirkustiere über ihre Befindlichkeiten interviewt werden. Lief das in Deutschland auch irgendwo? Hab ich das einfach verpasst? Wahnsinn.

01.01.09

Wann du weißt, dass die Silvesterparty gut wird

Wenn der DJ dich mit den Worten begrüßt: "Hier hast du ein Bändel, damit kommst du Backstage, da gibt es Häppchen und Alkohol." Danke schön und frohes Neues!