Das 8-Bit-Thriller-Tribute
Kurz und knackig, so soll es sein. Saitone huldigt in nicht mehr als 8 Bit dem King of Pop. Mit Zombies und Splatter. Yeaahh!
(Via Laughing Squid.)
Kurz und knackig, so soll es sein. Saitone huldigt in nicht mehr als 8 Bit dem King of Pop. Mit Zombies und Splatter. Yeaahh!
(Via Laughing Squid.)
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schublade: 8-Bit, electro, michael jackson, Musik, video
Hinter dem Pseudonym laFayette stehen die beiden Basler Jascha Dormann und Simon Hauswirth. Sie produzieren fluffig-poppigen Elektrosound, für den Track "David" lieh Mañanas Sänger Manuel seine Stimme. Ich finde ja, er tönt so ein bisschen wie Dirk von Lowtzow bei Phantom/Ghost. So klingt der Sonntag.
(Via 78s.)
Als ich letzte Woche gefragt wurde, ob ich Bock hätte, was über Peter Kruders Mixalbum "Private Collection" zu schreiben, dachte ich: "Easy, ein paar Referenzen an alten G-Stone-Scheiß und der Leim ist geschluckt". Pustekuchen. Man hätte sich denken können, dass die eine Hälfte von Kruder & Dorfmeister es einem nicht so einfach macht.
Natürlich waren Kruder & Dorfmeister, die Wiener Frühstücksdirektoren, auch formend in meinen ersten Studentenjahren. Kaum ein Berliner Café, in dem zu fortgeschrittener Vormittagszeit beim Schlurfgang ans Büffet nicht die DJ-Kicks der beiden lief, kaum eine WG-Party, die nicht mit den "K + D Sessions" entweder anfing oder endete. Die Zeiten sind lang vorbei.
Am positivsten aus den letzten Jahren ist mir aus dem Hause G-Stone noch das hervorragende "Kunuaka" von Makossa & Megablast in Erinnerung, eine herrlich verpeilte Mischung aus Afro-Beat, Dub und Electro. Doch zurück in die Gegenwart. Peter Kruder mischt also aus dem eigenen Giftschrank zusammen.
So hat es zumindest den Anschein. Eigenen Angaben zu Folge kompiliert Peter auf seiner "Private Collection" genau das: Musik, die er zuhause spielt, wenn Freunde zu Gast sind. Wäre eine höllische Arbeit gewesen, diese siebzehn Stücke aus seinen rund 35.000 Platten (ja, ein wenig auf dicke Hose machen gehört auch dazu!) herauszupressen, schreibt er zur Promo.
Doch die Privataudienz hat es in der Tat in sich. Zuerst einmal wird jeder abgewatscht, der elektronisches Haschee à la Kruder & Dorfmeister erwartet. Nach einer achtminütigen Eröffnung durch Talk Talks "The Rainbow" geht es anspruchsvoll mit Tortoise weiter. Das hier ist Musik für späte Abende, Freunde mit denen man wenig reden, aber umso mehr schweren Rotwein trinken muss.
Allerlei obskures, aber stets stimmig zusammengefügtes Liedgut baggert Peter Kruder aus seinen Plattenkisten. Neben Tom Waits, Jan Hammer und dem Kruder-Nebenprojekt Peace Orchestra (hintereinander weg!) finden sich viele Insider-Nummern und mit dem letztjährigen "Sleazy Rider" sogar ein Kruder & Dorfmeister-Track. Insgesamt eine sehr zurückgelehnte Platte für Abende, an denen man sein Wohnzimmer zur entspannten Electro-Lounge machen möchte. Rotweinflecken nicht ausgeschlossen.
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klugscheißer
schublade: electro, G-Stone, Kruder und Dorfmeister, Musik, Peter Kruder, Private Collection
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klugscheißer
schublade: Absolut Vodka, design, electro, Hiroshima, ikaria, Musik, Sagmeister, social web, the big picture, toys, twitter, Van Halen
Meine lieben Freunde von Egotronic haben ein Video gemacht. So mit Computeranimationen, die, wie ich finde, ja schon ein bisschen Retro aussehen. Gibts sowas eigentlich? Retro-Computeranimationen? Egal. Enjoy!
Und schon wieder Musik, kurz und knackig Empfehlungen für lange Mixe. Da wäre das auch von René hervorgehobene Set von Get Well Soon fürs Vice Magazine. Ich finde es eher durchschnittlich gut, wems gefällt bitte hier entlang.
Mein liebster Konstanzer DJ Pfeffer hat gleich zwei Mixe ins Netz gestellt, meiner Meinung nach beide sehr hörenswert, so unterschiedlich sie sein mögen. Zum einen wäre da ein fast sechsstündiger Monstermix (einen halben Gigabyte groß) von der letzten Sea Sight Tour, einer Veranstaltung in der Konstanzer Spiegelhalle der ich leider bislang noch nicht beiwohnen konnte. Er hat zusammen mit Li und Minner dort aufgelegt, das Set beginnt Minimal und wird dann housig. Weiter hab ich auch noch nicht gehört. Der zweite Hörbefehl ist eine Dreiviertelstunde kantiger Popchill unter dem Titel "Time To Run Between", anzuhören hier. Musik für verquollene Morgen.
Auch sehr schön: Der gut 70-minütige Mix "Disco Canaria" von WNDWLCKR, empfohlen von Die Magazin. Keine Ahnung, wer sich hinter dem Namen verbirgt. Was recht entspannt und bisweilen krude anfängt, haut im Lauf der Zeit ganz schön rein. Musik zum Wachwerden und Wachbleiben.
Und zu guter letzt (das wars dann mit den Mixes) hat das stets geschätzte 78s-Magazin einen Frühjahrs-Mix der Schweizer DJs Roundtable Knights. Nicht gerade cutting edge, aber nice.
Für die Stunde zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit sei dieser Mitschnitt eines Radiohead-Konzerts in São Paulo aus dem März an die Leserherzen gelegt. Nix besonderes für Radiohead-Standards, und dennoch so unglaublich gut. Auch via 78s.
KCRW, das vom Kollegen Luci hoch geschätzte Community-/College-Radio aus Santa Monica, lässt scheinbar regelmäßig Henry Rollins an Mikrofon und Regler. In der vorliegenden Sendung benimmt er sich mitunter zwar ein wenig arg prollig und marktschreierisch (und das mit dem Sonic Jihad muss auch nicht sein), aber weil er sonst ein Guter ist und das Thema der zweistündigen Sendung wirklich spannend ist, sei der Podcast hier empfohlen. Es geht um den frühen Postpunk, wie er im Buche steht. Simon Reynolds hat wohl das Buch über die verwirrte Ära nach Punk von 1978 bis 1984 geschrieben. Ich habe das Werk mit großem Interesse verschlungen, Henry Rollins spielt in diesen zwei Stunden die Musik dazu. Von The Fall über Cabaret Voltaire bis hin zu so obskurem Zeug wie Swell Maps ist alles dabei. Topp!
Und wer nicht weiß, was er zwischen dem Tatort und Schlafen gehen heute Abend machen soll, dem sei (ungehört) die neue Sendung "Savage Music" um 23 Uhr auf Byte.fm ans Herz gelegt. Die wird nämlich von niemand geringerem als Jon Savage geschmissen. Der Musikchecker hat sich mit "England's Dreaming", dem Standardwerk über britischen Punk im Allgemeinen und die Sex Pistols im Speziellen, ein Denkmal gesetzt und wird ab jetzt immer Sonntags um 23 Uhr in die Regler greifen. Die Themen seiner ersten Sendungen: "Dream Within a Dream", "Punk London", "Cali Punk", "Meridian 1970", "Teenage 1-5" und "Queer Noises".
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12:58
1 klugscheißer
schublade: byte.fm, electro, get well soon, henry rollins, mix, muckertum, pfeffer, punkrock, roundtable knights
Auch wenn das Video etwas, sagen wir, abstrakt ist, der Sound von CLP fährt mir rein.
(Via Die Magazin.)
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22:23
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Bei Current gibt es einen interessanten Neun-Minüter über Underground Resistance, das legendäre Detroit-Label. Nice!
(Via Myoon.)
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schublade: detroit, electro, muckertum, techno, underground resistance, video
Wer Kommanda? Ich fand ja auch das zweite Album der Mediengruppe Telekommander noch ganz geil, und obwohl ihre Livebilanz bei mir eher durchwachsen ausfällt (einmal sehr sehr geil in der Pfefferbank und einmal so lala auf dem Berlin Festival), gebe ich ihnen gerne auch 2009 nochmal eine Chance. Wenn ich richtig verstehe ist "Endlosrille" neu, klingt aber nicht wirklich so. Mir ist das völlig egal.
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22:58
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klugscheißer
schublade: electro, mediengruppe telekommander, muckertum
Yay, was für ein Rundumschlag. Metal, Mimosen und Minimalatmosphärik. Mastodon bringen irgendwann in diesem Jahr ihr Album "Crack The Skye" raus, ihr "Blood Mountain" hatte mir 2006 ordentlich die Tolle geföhnt. Eine erste Nummer namens "Divinations" gibt es jetzt bei Myspace zu hören.
Conor Oberst bepackt die Regale der Team Love Library. Das Label des Bright-Eyes-Frontmannes bringt in Form einer Bibliothek ihren Backkatalog und Raritäten unter die Leute, kostenlos. Man muss sich einen Account einrichten und bekommt dann den virtuellen Ausweis überreicht, mit dem man die Alben, die monatlich wechseln sollen, ausleihen kann. Nur, dass man sie in der TLL nicht zurückbringen muss.
There Is No Space For Us wollen ihre Musik auch loswerden. Ihre drei Titel starke EP "The Sight Below" passt prima zu Spacenight - leicht abstrakt, etwas minimal, sehr sphärisch. Wie ein Raumanzug aus Ton. Hinter There Is No Space For Us steckt ein Produzent aus Seattle, die EP gibt es bei Ghostly International.
(Via 78s, White Tapes und word of mouth.)
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20:09
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klugscheißer
schublade: conor oberst, download, electro, indie, mastodon, metal, muckertum, team love, there is no space for us
Dass es ordentlich knallen kann, wenn Clubtunes auf afrikanische Popelemente treffen, hab ich ja im letzten Jahr schon festgestellt. Damals hieß der Protagonist DJ Mujava und kam aus Südafrika, jetzt heißen sie Buraka Som Sistema und nennen Lissabon/Luanda (letzteres ist die Hauptstadt Angolas) als Homebases. Ihr "Kalemba (Wegue Wegue)" vermischt schnelle Rhythmen mit Raggaton-artigem Hüpfbeat und portugiesisch-angolanischem Geshoute. Wegue Wegue eben.
(Direktwegue.)
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20:49
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klugscheißer
schublade: afrobeat, buraka som sistema, electro, muckertum, videodrom
Ich habe jetzt schon zweimal gehört, dass die Platte eher langweilig sein soll. Mir ist es egal, ich finde die Single (auch wenn sie nicht wirklich der Gipfel der Innovation ist) super. Irgendwo zwischen Deichkindbumms und DAF-Motorik finden Schwefelgelb ihren Platz.
(Direktstein (für HD bitte auch hier entlang), via Spex.)
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18:50
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klugscheißer
schublade: electro, muckertum, schwefelgelb, videodrom
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20:53
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klugscheißer
schublade: electro, empfehlung, fonts, google maps, link, muckertum, netshit, rave, read, tjumy, wuslon, zini
Party hardy am Wochenende in Basel. Auf der Shift haben am Freitagabend Plaid eher abstrakt gerockt, dennoch eine ziemlich derbe und interessante Performance bei angenehm entspanntem Publikum in einer nicht zu vollen Konzerthalle. Ganz anders am Samstag, als der x-fache DJ-Weltmeister Q-Bert (gefühlte 160 cm groß, Ausstrahlung wie Sau, cool Apfel essend an den Turntables und mit überirdischen Skills und sagenhaftem Durchhaltevermögen gesegnet - er musste, nachdem er eine halbe Stunde überzogen hatte, von der Bühne komplimentiert werden) und die vier französischen Turntablists Birdy Nam Nam die Halle rockten. Knackevoll wars und die Leute sind abgegangen. Mein später Höhepunkt des Abends waren dann noch die Goldfinger Brothers, die eiskalt DJ Kools "Let Me Clear My Throat" in DJ Shadows "The Organ Donor" mischten.
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17:00
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klugscheißer
Fürs Wochenende nach Basel zum Shift. Bin gespannt, heute abend gibts Plaid, morgen dann Birdy Nam Nam.
(Direktplaid.)
(Direktbirdy.)
Wer befürchtet hatte, dass Deichkind mit dem Weggang von Buddy und der Hinzunahme von Ferris MC wieder etwas normaler werden würden, bewies nicht nur komplette Unkenntnis, sondern lag auch noch absolut falsch. Ihr neues Video zu "Arbeit Nervt" unterstreicht den Gaga-Ausnahmestatus, den die Hamburger immer noch locker innehaben. (Den Clip gibts leider noch nicht zum embedden, via Twitter.)
Update: Jetzt auch zum Einbetten. Guten Morgen!
DJ Mujava kommt aus Praetoria in Südafrika und macht eine ziemlich geile Mischung aus minimalistischem Techhouse (yeah, right!) und Kwaito. Das Video mit Ghettowohnsilos und tanzenden Ghettosilobewohnern glänzt vor allem mit alten, weißen, getunten Golf-Cabrios. Nicht vom Gelächter am Anfang abschrecken lassen.
Heute abend: Entweder Makossa & Megablast im Freien oder The Party formerly known as...#9 mit H.ill.H, Krausnik und Pfeffer in der Cuntine. Oder beides.
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15:45
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klugscheißer
Ein wie ich finde sehr sympathisches Video, das im Rahmen der "Berlin Calling"-Premiere in Locarno gedreht wurde. Der Kalkbrenner Paul sitzt und kniet vor seinem Rechner und einem Mischer und verzaubert den Piazza Grande. Sehr meta, irgendwie.
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14:48
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klugscheißer
Was fast ein bisschen wie ein James-Bond-Titel klingt, ist die Live-Doku von den Flying DeWaele Brothers aka 2 Many DJs aka Soulwax. "Part Of The Weekend Never Dies" kommt am 05. September endlich auf DVD raus. Wooohooo!
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10:27
1 klugscheißer
it takes a fool to remain sane.