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17.09.09

Dating-Montage aus den 80ern

Das ist eines der lustigsten Dinge, die ich je gebloggt habe. 'Nuff said.

(Via Laughing Squid.)

23.06.09

Schweizer Käse! Keine Sorge um die Liberalen

Während in Deutschland die FDP von Guidos 18-Prozent-Spaßpartei zurück auf den Boden der tagespolitischen Tatsachen gefunden hat, legen die Schweizer Liberalen erst richtig los. MT Dancefloor hat heute im Saalschutz-Blog das Video eines Kandidaten für die Wahlen zum Luzerner Stadtparlament gepostet. Es ist meiner Meinung nicht das Schönste in der Reihe von 32 Kandidaten-Geständnissen, der unbestrittene Star unter den Schießbudenfiguren von der FDP ist Marco Fischer, Jurist und Befürworter des Tiefbahnhofs. Von seinem Bewerbungsvideo gibt es bereits einen Remix und eine "Play 'em off, Keyboard Cat"-Version. En geile Siech!

05.06.09

Berlin Wild Style

Wow. "Magic Colorz" ist ein elfminütiger Streifzug mit einer Graffiti-Crew durch den Wahnsinn, der sich Berliner Nacht nennt. Die Jungs sind ziemlich derbe druff.

(Via Die Magazin.)

25.05.09

Silbermond und die Meinungsfreiheit


(© laut.de, Fotograf Peter Wafzig)

Okay, ob die sächsische Band Silbermond was mit der Pressefreiheit am Hut hat oder nicht, ist wohl eher nebensächlich für das größere Ganze. Dennoch regt der Vorfall vom letzten Freitag auf und zum nachdenken an. Hier kurz was geschehen ist und meine 2 Cents.

Peter Wafzig, seines Zeichens (hochtalentierter) Haus- und Hoffotograf von laut.de und Knipser für diverse andere Medien, besuchte vergangenen Freitag die Pressekonferenz der Bautzener Popband Silbermond und hatte auch für das abendliche Kölner Konzert einen Fotopass. Der hätte ihn berechtigt zum Fotografieren im Fotograben während des Konzertbeginns. Der Manager von Silbermond, jedoch, hatte seinen eigenen Kopf: Ulf Wenderlich verwies Peter kurzerhand von der PK und zog auch den Fotopass wieder ein. Unser Konzertfotogott kommentiert das Geschehen in seinem Blog wie folgt: Man "könnte […] meinen, dass ein Bandmanager etwas mehr Souveränität an den Tag legen sollte. […] Aber nein, er muss ja unbedingt Öl ins Feuer gießen und das Verbot mit der Qualität der Rezensionen begründen."

Nun ist Silbermond, denen Wikipedia übrigens ein "enges Verhältnis zu ihren Fans" nachsagt, in der Tat nicht sonderlich gut weggekommen bei laut.de (obwohl es auch Künstler gibt, die wesentlich schlechter abgefertigt werden). Andererseits weiß auch Wenderlich, wenn er sich auch nur ein bisschen im deutschen Musikbusiness auskennt, dass Silbermond eben ein Popprodukt für den Teeniemarkt darstellt. Und nicht das pop-olympische Genie, das laut.de-Redakteuren besonders gut reinläuft und zurecht abgefeiert wird wie beispielsweise Tocotronic, Interpol oder Jarvis Cocker. Von einer bewusst ungerechten Behandlung kann mit Sicherheit keine Rede sein, denn, soviel wage ich zu sagen nach fast sechs Jahren Arbeitserfahrung: Ungerechtfertigt bekommt niemand sein Fett weg bei laut.de. Okay, es sei denn man heißt Jeanette Biedermann oder DJ Ötzi. Und davon sind Silbermond weit entfernt.

Und natürlich ist es auch immer wieder schon passiert, dass man uns auf vergangene, als ungerechtfertigt schlecht empfundene Bewertungen angesprochen hat. Vom harmlosen Hinweis "Aber bitte nicht wieder verreißen!" bis hin zum nicht-mehr-schicken von Platten. Letzteres offenbart zwar schon ein einer großen deutschen Band unwürdiges, unprofessionelles Verhalten, Silbermonds Wenderlich macht allerdings ein ganz neues Fass auf. Weil er zum einen jemanden, der nicht mal zum schreibenden Teil des laut.de-Teams gehört, abstraft, zum anderen weil er in aller Öffentlichkeit eine Selektion vornimmt, in diejenigen, denen er wohlgesonnen ist, und die, mit denen er nicht zusammenarbeiten will. Das könnte – ob das sein Kalkül ist, kann man nur vermuten – natürlich auch als Zeichen an die anderen Medienvertreter gewertet werden. Seht, so ergeht es einem, der schlecht über uns schreibt. Und da wird es in Sachen Pressefreiheit problematisch.

Nun muss man nicht einen größeren Elefanten machen, als Wenderlich einer ist, schließlich geht es um eine zweitklassige Popband aus einer Stadt, die ein bekannteres Lebensmittel hervorgebracht hat als Silbermond. Dennoch überwiegt der Ärger über die zu Grunde liegende Erkenntnis. Leute aus dem Musikbusiness wie Wenderlich sehen die Musikjournaille offensichtlich nur als besseres Vehikel zur Promotion seines Produkts, nicht aber als Werter von Kulturgütern und Gatekeeper in Sachen guter Geschmack. Ob er einen Vergleich seines Produkts Silbermond fürchtet, oder warum er wirklich nicht mehr mit laut.de zusammenarbeiten möchte (was übrigens sehr schade wäre, hat Silbermond doch eines der komplettesten Artistportale bei laut.de), bleibt vorerst sein Geheimnis. Fest steht, dass er offensichtlich nicht verstanden hat, was der Beruf eines Musikjournalisten ist. Das kritische Hören, Bewerten und Beurteilen von Musik nämlich. Vielleicht ist er da ja auch ganz auf der Linie der Major Labels, da heißen diejenigen, die eine Platte an den Mann bringen müssen nämlich ganz trocken Produktmanager.

Abschließend bleibt festzustellen: Wenderlich hat seiner Band mit seinem unprofessionellen Verhalten einen Bärendienst erwiesen und wieder einmal gezeigt, wie schwer man es als Musikmagazin hat, das sich kritisch versucht, allen populären Musikrichtungen zu öffnen. Und was für ein undankbarer Job es ist. Vielleicht sollten wir doch nur noch Metal und Hip-Hop machen. Die rufen wenigstens selbst in der Redaktion an, wenn ihnen was nicht passt.

Edit: Die Sache macht natürlich schon die Runde, via Twitter und in diversen Seiten. Hoffen wir, dass das kein ausgewachsenes PR-Desaster wird.

11.05.09

Der Lacher des Tages ...

... hier im Amazee-Lager in den Schweizer Berger war definitiv die Seite Awkward Family Photo.

01.04.09

Demo Disasters

Eigentlich eine sehr gute Idee. Ein nicht näher genanntes Indielabel geht seine Demobestände durch, tumblt eine Auswahl besonders schauriger Eingaben und versieht sie mit passenden Kommentaren wie "No, why don’t YOU go fuck yourself". Ladies & Gentlemen, I give you Mind-Melting Demo Disasters.
(Via Myoon.)

Spaghetti-Ernte, 1957

Das war dann wohl vor 52 Jahren ein Aprilscherz. Aber was für ein herziger!

(Via Swissmiss.)

16.03.09

Yes, we can WTF?!

Die De:Bug weist auf diesen kulinarischen Leckerbissen des Tiefkühlgeflügelspezialisten Sprehe hin. Ich kann ja kaum glauben, dass es echt ist – wenn ja: Da hat die Marketingabteilung wohl ein bisschen Gefrierbrand am Kopf.

Ich kündige!

Wohl noch nie war eine Kündigung so schmackhaft. Neil Berrett aus San Francisco hat seinen Job mit einem Kuchen gekündigt. Nicht mit irgendeinem Kuchen, er hat seine Kündigung auf den Kuchen geschrieben. Pure frosting, diese Resignation!

(Das Foto gehört Neiltron.)

05.03.09

Word!

Neid Rider

Egotronic vs. Intro


Humor haben sie ja bei der Intro, vor allem der schon früher als äußerst angenehmer Zeitgenosse aufgefallene Linus Volkmann. In einer früheren Ausgabe des Kölner Musikmagazins hatte ein etwas verwirrter Redakteur die letzte Egotronic-Platte mit den Worten "Könnte geil sein, ist es aber nicht" abgekanzelt. Dass dieses Urteil jetzt auf einem T-Shirt der Buben aus Berlin gelandet ist, war dann sogar der Intro eine Meldung wert. Ein früherer Chef von mir hat immer gesagt: Feature dich selbst wie die Hölle.

10.02.09

Smile - you're in a pub!

Großbritannien ist CCTV-wütig, das ist bekannt. Ob die Überwachung die Sicherheit der Menschen auf Straßen und öffentlichen Plätzen tatsächlich erhöht oder doch nur das Sicherheitsgefühl verbessert, ist bislang nicht abschließend geklärt. Klar ist aber, dass es immer noch derber geht. - In London hat ein Neu-Pubbesitzer jetzt von der Polizei die Auflage für die obligatorische Schanklizenz bekommen, er müsse am Eingang seines Pubs eine Kamera einrichten, die alle Besucher abfilmt. Die Aufnahmen müssten dann der Polizei bei Bedarf verfügbar gemacht werden. Also, in Zukunft: Kragen hoch beim Pubbesuch.
(Via Boingboing.)

07.02.09

Einkaufen absurd

Einen echten WTF?-Moment hatten meine Freundin und ich heute beim Einkaufen. Obwohl in der Schweiz wohnhaft, kaufen wir ob der Nähe von Kreuzlingen und Konstanz gerne auf der deutschen Seite ein, klar, da ist es billiger. Noch mehr Geld kann man sparen, wenn man sich die Mehrwertsteuer rückerstatten lässt. Ab einer Summe über 50€ lohnt es sich: Man lässt sich im Geschäft einen grünen Mehrwertsteuer-Rückzahlungsschein ausstellen, komplett mit Anschrift des Kunden und lässt diesen an der Grenze vom deutschen Zoll abstempeln. Beim nächsten Besuch in Deutschland kann man sich dann im Geschäft die Mehrwertsteuer auszahlen lassen.

Beim Einkaufen in der Stadt heute haben wir einen solchen Mehrwertsteuer-Rückzahlungsschein verloren. K. hatte ihn schon in der Hand, nach einem Einkauf im Drogeriemarkt war er einfach nicht mehr da. Nachdem wir das definitive Abhandenkommen festgestellt hatten, schlug ich vor, schleunigst in dem Laden, in dem wir die Mwst. zurückholen wollten, vorbeizuschauen.

Dort (ein kleines Einzelhandelsgeschäft für Frauenbekleidung, Noja für die Ortsansässigen) angekommen ließ sich gerade eine Kundin einen solchen Schein auszahlen. K. sprach die Verkäuferin an, noch während sie besagte Kundin bediente und erklärte, dass wir einen solchen Schein verloren hätten. Sie möge doch bitte drauf achten, wenn ihn jemand abgebe oder einzulösen versuchte.

Die Frau mit dem anderen Schein fragte nach, wo wir unser Exemplar denn verloren hätten und faltete dabei ihren Grünen zusammen, um ihn zu verstauen. Komisch, denn nach der Auszahlung behält der Laden den Schrieb. Einen Blick auf das Papier verwerhrte sie uns auf Nachfrage. Höchst suspekt. Die Verkäuferin erkannte uns als Kunden wieder und bat die andere Frau um die - obligatorische - Herausgabe des Mwst.-Scheins.

Dieser offenbarte jetzt, dass er auf K. ausgestellt war, was mit einem Reisepass schnell erhärtet wurde. Die ertappte Dame entschloss sich jetzt, für die gut 25€, um die sie K. grade geprellt hatte, aufs ganze zu gehen. Kein Kleinbeigeben, keine Entschuldigung. Sie hätte eine Kollegin mit gleichem Namen, für die sie die Mwst. abhole. Im gleichen Haus. Aha. Meine Freundin wohnt derzeit aber alleine in ihrem Haus.

In einer aussichtslosen Situation, in der auch das böse Polizei-Wort fiel, verließ sie nach Rückgabe des Geldes polternd das Geschäft mit der Ankündigung, sie werde ihre Kollegin vorbeischicken. Der Rest der Kundschaft in dem kleinen Laden, die Verkäuferin und wir blieben mit offenen Mündern zurück.

Der Italiener auf der Hussenstraße hat uns auf den Schrecken einen Grappa geschenkt, molto gentile! - Die Moral: Dreist allein reicht nicht, völlig dumm darf man sich nicht anstellen.

The Quest For G

Okay, es ist Werbung. Aber wenn Kevin Garnett, Derek Jeter, Jimmie Johnson, Usain Bolt und sein Ego sowie Misty May-Treanor, Keri Walsh und Alicia Sacramone einen auf Ritter der Kokosnuss machen, geht das schon klar.

(Via Mundpropaganda.)

06.02.09

Heavy Metal Laundry Tips

Für alle, die sich immer wieder fragen, wie das alte Slayer-Shirt schön schwarz bleibt, hat Scott Maxwell eine kleine, höchst amüsante Anleitung geschrieben. Meine Lieblingsstelle: "AIR DRY ONLY. Dryers are false metal."

02.02.09

Food Tattoos FTW!


Beim Anblick des Food-Tattoos-flickr-Pools hat man gleich mehrere Male WTF-Momente. Böse guckendes Lauch aka Leek Walesa? Dr.Pepper-Flaschen als Rocker? Chicken wings als Engelsflügel? Kackende Muffins? WTF?
(Via Swissmiss, glaub ich, Foto von maeisgreat.)

01.02.09

Trading Nothing - Die Kunst des Handels

Andrew Henderson lebt somewhere in the middle of England und ist dick im Tauschgeschäft. Er bezeichnet Tauschen als sein Hobby, hat aber ein Ziel: Er möchte nichts gegen ein Auto eintauschen. Bevorzugt einen Rolls Royce oder einen Bentley. Natürlich vollzieht sich der Tausch nicht in einem einzigen Schritt, sondern vielmehr in vielen kleinen. Der Handel läuft seit August 2006, und wenn man das Blog so liest, bekommt man den sympathischen Eindruck, dass es bei all dem nicht so sehr um das Ziel geht, sondern um den vielzitierten Weg. Irgendwie "typisch britisch".

30.01.09

Love is all around

Gestern, beim streikumtanzenden Lambada auf Schienen, hat mich ein Bahnbediensteter zum Schmunzeln (!!!) gebracht. Offensichtlich auf Crack schloss er seine Begrüßung neuer Fahrgäste ("Herzlich willkommen in unser schnuckelingen, knuffig warmen Schwarzwaldbahn ...") mit den Worten: "In Liebe, ihre Deutsche Bahn."

18.01.09

Fast way down

Nix Slow Way Down! Da wird einem ja schon vom Zusehen schlecht!

(Via Bodenseepeter, dem das auch zu schnell geht.)