31.10.09

Ante Up!


(Via music, love & sausages.)

Dear Santa (All I want for Christmas)





(Fotos, von Freitag, Apple und Amazon.)

28.10.09

Thurston Moore & Michael Lavine – Grunge

Das passt ja. Da kündigt Thurston Moore (wenn ich dann doch so etwas wie Idole habe, dann wohl ihn) fürs nächste Jahr die Öffnung der Ecstatic Peace Library an, gleichzeitig veröffentlicht er den zweiten Bildband über ein untergegangenes Musikgenre innerhalb eines Jahres. Meine Meinung zu "Grunge" habe ich bei laut.de ausführlich niedergeschrieben. I can dig it!

27.10.09

Eclectic Method Kurzdoku

Die großartigen Videomasher von Eclectic Method hatte ich ja schon öfter, hier eine Kurzdoku über die drei elektronischen Superhelden. Die würd ich ja schon gerne mal live sehen.

(Via Nerdcore.)

Sufjan Stevens – Interlude I - Dream Sequence In Subi Circumnavigation

Menschen in Betten

Ktinka betreibt neuerdings auch ein Tumblr-Blog mit Fotos, auf denen Menschen in Betten zu sehen sind. Oder nur Betten. Auf jeden Fall ist es schön.

Dig!

26.10.09

Wir nennen es Arbeit

25.10.09

Nathan Burtons book design



Ich liebeliebeliebe die Buchcover, die Nathan Burton aus London designt. Er hat die T.C.-Boyle-Serie für Bloomsbury Publishing gestaltet, von denen ich schon einige gelesen habe. The Tortilla Curtain ist zur Zeit meine Lektüre, das Cover gefällt mir besonders. Nathan designt auch Non-Fiction-Bücher, die allesamt hochinteressant aussehen.
(Bilder von Nathans Homepage.)

Dig!

21.10.09

Minimal Krippe

Die, die mich ein bisschen besser kennen wissen, dass ich an Weihnachten zum unverbesserlichen Traditionalisten werde. Gutes Essen (Gans!) und Weihnachtsbaum gehören für mich dazu wie Limetten in den Caipirinha. Früher hatten wir zuhause immer eine ziemliche Monsterkrippe rumstehen, die meine Mutter auch heute noch Jahr für Jahr aufbaut. Aber so altbacken ich auch bin, dieses Jahr möchte ich bitte diese Krippe unterm Baum stehen haben.

(Via SwissMiss.)

Albumklassiker zum Ablecken


Die Royal Mail hats gecheckt mit der (nicht mehr ganz so) neuen britischen Lässigkeit: Anfang 2010 bringt sie Briefmarken mit Covern von britischen Albumklassikern auf den Markt. Mit dabei: "The Division Bell" von Pink Floyd; "A Rush of Blood to the Head" von Coldplay; "Parklife" von Blur; "Power, Corruption and Lies" von New Order; "Let It Bleed" von den Rolling Stones; "London Calling" von The Clash; "Tubular Bells" von Mike Oldfield; "Led Zeppelin IV" von Led Zeppelin; "Screamadelica" von Primal Scream; "The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars" von David Bowie. Ziemlich geschmackssichere Auswahl, bei der mein Herz bzw. meine Zunge natürlich besonders "London Calling" und "Screamadelica" erfreuen.

Mañana-Nachschlag

Jörn von myoon hatte sich netterweise bereit erklärt, während der Tour mit Mañana zu schwatzen. Sein Filmchen zeigt neben dem Interview auch Konzertausschnitte aus Leipzig. Dig!

Fotografien aus dem besetzten Paris


Drüben bei Olli hab ich tolle, alte Fotos gefunden (die er wiederum im Zusammenhang mit tollen, alten Fotos gebracht hat, die ich schon mal in den Surftipps hatte). Wenn ich das richtig verstehe, handelt es sich um Fotos aus Paris (oder Frankreich?) aus der Zeit, als die Nazis dort Besetzer waren. Und zwar sammeln sich hier schöne Alltagsszenen und zeitgeschichtlich relevantes Bildmaterial.

Dig!

20.10.09

Mac invaders

Vor ein paar Wochen hatte René bei Nerdcore auf die schönen Decals für Macs von Vinylville hingewiesen. Das Schneewitchen gabs kurz nochmal, war aber leider schon wieder aus dem Laden genommen*, als ich mein neues MacBook in Betrieb nahm. So hat es halt eine Space-Invader-Kur bekommen. Ich liebe es!

*Shiiit, es gibt Schneewitchen wieder!

18.10.09

A Decade of Hits

Wo ist die Zeit hin? Ein Jahrzehnt geht zu Ende, und das geht nicht ohne die obligatorischen Rückblicke von statten. Da von 2000 bis 2009 Musik das beherrschende Thema bei mir war, liegt es natürlich nahe, eine entsprechende Umschau zu bieten. Ich mache es mir zugegebenermaßen auch einfach. Schon vor einigen Wochen waren alle laut.de-Mitarbeiter aufgefordert, ihre Top 50 Alben und Songs des Jahrzehnts abzuliefern. Eine Mammutaufgabe, deren Ergebnis ich hier wiedergeben möchte. Ohne Anspruch auf Komplettheit, ohne Anspruch auf Geschmack. Heute und immer wieder Sonntags im Zehnerpack die Alben, Mittwochs die Songs. Das Redaktionsergebnis gibt es bei laut.de übrigens schon nachzulesen, mit zwei erwartbaren Topplätzen.

50. Saul Williams – The Inevitable Rise And Liberation Of Niggy Tardust (2007)
Lyricist Saul Williams und NIN-Frontmann Trent Reznor tun sich zusammen und produzieren eine Platte. Benannt in Anlehnung an das Meisterwerk von Bowie kommt hier selbst ein kleines Goldstück heraus. Eklektisch, fett, und mit der wohl grausamsten Coverversion von "Sunday Bloody Sunday", die U2 je über sich haben ergehen lassen müssen. Ein Album wie die Naughties. Bunt, grell manchmal, schnell und von allem ein bisschen. Das ganze im Eigenvertrieb und auf Wunsch kostenlos herunterzuladen, ganz im Sinne von Reznors Mittelfingerpolitik gegenüber der etablierten Labels. Für laut.de besprochen.

49. Jarvis Cocker – Further Complications (2009)
Ich war ja nie so der Pulp-Fan, aber Jarvis Cocker solo gefällt mir doch ausnehmend gut. Warum auch nicht? Zynismus, Dandy-Tum, Pop und Auflehnung in homöopathischen Dosen bietet der Engländer auf auf dem Solo-Output. Live habe ich ihn mal mit laut-Entourage in Köln gesehen, sehr fein, und das zweite Album "Further Complications" geht mir ein bisschen besser rein als das Solo-Debüt "Jarvis.

48. Interpol – Antics (2004)
Interpol haben spät gezündet bei mir, so schätzungsweise 2006. Dafür dann aber so richtig. Das Unterkühlte, an das gekünstelte Understatement der 80er erinnernde der New Yorker entspricht zwar nicht so ganz meinem Naturell, ist aber als künstlerische Pose durchaus zu schätzen. Und der Überhit "Slow Hands" funktioniert auch in Grey's Anatomy ganz hervorragend. Oder war es "Evil"? Egal. Eine Band mit drei Topalben, hier schon mal eins. Respekt übrigens auch an den Kollegen Schiedel, der Interpol vor allen anderen verstanden hat.

47. The Thermals – Fuckin A (2004)
The Thermals machen Rock'n'Roll wie ich ihn liebe. Ohne unnötige Schnörkel, wohl aber mit Melodie (nötige Schnörkel eben), mit ordentlich Rumms und vor allem: Mit Gudelaune garantiert. Dabei nicht einmal belanglos, sondern durchaus mit Anspruch im Text. Ein Trio, bei Sub Pop unter Vertrag, bei laut.de außerdem Abonnenten auf Höchstwertungen. Gute Menschen hören Thermals.

46. Zoot Woman – Zoot Woman (2003)
Das zweite Album von Zoot Woman schlug in dem Jahr in der laut-Redaktion ein wie eine Bombe, in dem ich dort anfing. Prompt wurde es Album des Jahres und "Grey Day" Song des Jahres. Entsprechend findet sich Zoot Woman auch in der Jahrzehntsabrechnung redaktionsübergreifend auf Platz Drei. Ich konnte diese bedingungslose Begeisterung trotz aller Liebe für einzelne Hits nie so ganz teilen, dennoch reicht es natürlich auch hier für die Top 50. Allein schon wegen "Grey Day".

45. Justice – Cross (2007)
Mit Justice ist es so eine Sache: Entweder man liebt Daft Punk und hasst Justice, oder man ist zu jung für Daft Punk (geht das?) und liebt Justice. Ich persönlich ziehe Justice Daft Punk vor, wenn auch nicht bedingungslos und offensichtlich nicht aus Altersgründen. Justice knallen einfach mehr (dafür haben Daft Punk die besseren Melodien). Sie verkörpern für mich mehr Badass-Attitüde und haben meiner Meinung nach französische, elektronische Musik wieder interessant gemacht. Aber ich lasse da mit mir streiten. Für laut.de besprochen.

44. Slayer – Christ Illusion (2006)
Seit meiner frühen Jugend höre ich keinen Metal mehr. Doch an Slayers "Christ Illusion" führte '06 kein Weg vorbei. Irgendjemand (war es einer bei SpOn?) schrieb damals: Slayer gehen da hin, wo es uns viel zu weh täte. "Christ Illusion" kennt keine Verwandten, nimmt keine Gefangenen, usw. usf. Metal as fuck, und ich bin tierisch gespannt auf den Nachfolger "World Painted Blood".

43. The Lemonheads – The Lemonheads (2006)
Die Nullerjahre waren für mich auch irgendwie ein Finden von gesetzterem, "erwachsenem" Musikgeschmack. Dazu zählt mit Sicherheit das Entdecken der Smiths und von Morrissey, aber auch die gewachsene Wertschätzung für Sonic Youth. Und natürlich die Lemonheads und deren Frontzottel Evan Dando. Das selbstbetitelte Album birgt in der Tat eine Erwachsenheit, wie man sie von der Band vorher auch noch nicht kannte (behaupte ich). Was ja nicht heißt, dass so eine Platte nicht auch Spaß machen kann. Denn das tut sie (siehe zum Beispiel "Poughkeepsie").

42. Nine Inch Nails – Year Zero (2007)
Im Frühjahr 2007 hat Trent Reznor die laut-Redaktion ganz schön in Atem gehalten. Fast täglich gab es damals neue Hinweise auf sein neues Album, am Ende war eine ausgewachsene Schnitzeljagd im Netz entstanden, mit Tentakeln in der echten Welt. So ausgeklügelt und zugegebenermaßen spannend das Drumrum auch war – "Year Zero" hielt für mich den Erwartungen stand. Wieder etwas kantiger als "With Teeth" präsentierte sich Nine Inch Nails auch live damals voll auf der Höhe. Für laut.de besprochen.

41. Gallows – Orchestra Of Wolves (2007)
Ist es Punkrock? Ist es Hardcore? Ist es eine Art Metal? Ich weiß es nicht abschließend, aber Gallows waren damals schon eine kleine Offenbarung. Interessante Punkbands sind heute wirklich dünn gesät (außer Pissed Jeans und Paint It Black fallen mir nicht allzu viele ein, die nicht ausschließlich im Underground operieren), die Briten gehören dazu. Dazu bietet Sänger Frank Carter ein fast schon bizarres Äußeres: Hager, volltätowiert, rothaarig. Ein Frontmann wie die Musik – ein fieser Bastard. Für laut.de besprochen.

Am Mittwoch gehts dann mit den Songs (Platz 50-41) weiter, nächsten Sonntag dann die Albumplätze 40-31.

Google Wave/Pulp Fiction Mashup

Braucht man eigentlich garnix zu sagen. Nicht so schön wie die typographische Umsetzung der Szene, dafür mit Blutbad am Ende.

(Via Laughing Squid.)

laFayette – David

Hinter dem Pseudonym laFayette stehen die beiden Basler Jascha Dormann und Simon Hauswirth. Sie produzieren fluffig-poppigen Elektrosound, für den Track "David" lieh Mañanas Sänger Manuel seine Stimme. Ich finde ja, er tönt so ein bisschen wie Dirk von Lowtzow bei Phantom/Ghost. So klingt der Sonntag.
(Via 78s.)

On the road


Zweieinhalb Wochen ist meine erste Tour schon wieder vorbei, deshalb an dieser Stelle nur ein paar abschließende Gedanken. Mañana sind auch acht mal am Stück eine Super-Liveband, ich hoffe, dass bei der nächsten Runde durch Deutschland auch mehr Leute dabei sind. Highlights waren glaub ich für alle der musikalisch sowohl für Cloudride als auch für Mañana sehr tighte Gig in der Astrastube in Hamburg und die feucht-fröhliche Veranstaltung mit We Loyal in Schwerin, wo am Ende Band und Personal gleichermaßen hinter der Bar tanzten. Ansonsten war keine Location dabei, in der wir nicht nochmal spielen würden. Und positives Feedback hat es durchaus auch gegeben: direkt vor Ort und nachträglich, virtuell. Wiederholung? Gerne!

Fotos gibts hier, hier und hier.

16.10.09

Ein ♥ für Blogs, revisited

Vor gut einem halben Jahr hatte Kai vom Stylespion unter dem Motto "Ein ♥ für Blogs" dazu aufgerufen, die ganz persönlichen Blogperlen vorzustellen. Dem bin ich damals natürlich gerne nachgekommen, und ich folge auch im zweiten Anlauf gern. Wiederholungen werden vermieden, die Tipps von damals gelten nach wie vor.

Amazee – News und Bullshit aus dem Büro. Naja, weniger Bullshit, dafür Leseempfehlungen, Links und Event-Nachberichterstattungen. In der Hauptsache von Kollege Gregory und mir geschrieben.

Bild und Ton – Hier bloggt u.a. die Freundin von Schorleblogger Olli. In der Regel mit guter Musik und schönen Design-Dingen aus dem Netz. Guter Geschmack ist hier Programm.

Confusion Is Sex – Thomas aus Stuttgart (bekannt aus so erfolgreichen Serien wie Sprechstation und Stuttgart Kaputtraven) tumblt hier die kleinen Perlen des Alltags. Ob Dali mit Ameisenbär oder Iggy in der Talkshow: Dieses Blog hat Stil, bis in den Titel hinein.

Lebenslügen/Lohnarbeit – Torben bloggt nicht viel, dann aber richtig. Obskure Musik ist sein Business – im allerbesten Sinne, seine Empfehlungen kann man blind hören.

The Big Picture – Nicht wirklich ein Blog und auch weit davon entfernt, ein Geheimtipp zu sein. Aber dennoch sind die Fotosammlungen, thematisch arrangiert, fast immer ein Volltreffer. Schwere Kost nicht ausgeschlossen.

Die Magazin – Eines der wenigen Schweizer Blogs, die ich lese. Mit großartigen Mixen, Zeugs aus den diversen Szenen und dem besten Claim ever: Für Du – Von Wir.

Laughing Squid – Auch eines der größeren Blogs. Für mich mittlerweile relevanter als beispielsweise BoingBoing, wenn auch mit ähnlicher Ausrichtung. Nerdkram galore!

Cakehead Loves Evil – Über Nerdcore bin ich auf Miss Cakehead gestoßen. Sie teilt meine Vorfreude auf "Wo Die Wilden Kerle Wohnen", liebt Muffins und Joy Division. 'Nuff said.

15.10.09

Dig!

A day at the office

Okay, es ist gegen Ende der Woche, kurz vor Feierabend, da bin ich verdammtnochmal leicht zu erheitern. Nicht ganz so spektakulär wie die Mutter aller Wir-sind-ein-junges-hippes-Startup-und-lipsynchen-die-Scheiße-aus-diesem-Song-Videos, aber für Donnerstag Abend allemal gut genug.

(Via Nerdcore.)

14.10.09

Dig!

Meat Is Murder! Tasty, tasty Murder?

Ich bin bekennender Fleischesser. Und habe das auch nie angezweifelt. Aufgewachsen bin ich in einer Fleisch essenden Familie, die ihr Essverhalten nie angezweifelt hat. Als mein Bruder in seiner Jugend mal mit einer seiner Freundinnen gewettet hatte, dass er es schaffen würde, sich einen Monat lang vegetarisch zu ernähren, schüttelte der Rest der Familie nur mit den Köpfen. In meinem Freundeskreis war niemand, der Vegetarier gewesen wäre.

Und auch meine fast schon hemmungslose Verehrung des Fleischverächters Morrissey hat mich nicht zu herbivoren Diät bekehrt (übrigens sind auch alle anderen Moz-Huldiger aus meinem Freundeskreis leidenschaftliche Nicht-Vegetarier). Noch viel weniger vermag mich eine dummdreiste Agit-Prop-Organisation wie PETA dazu bewegen, in Zukunft die Finger vom Tier zu lassen. Auf der Arbeit haben wir schon darüber gestritten (die Hälfte des Teams bei Amazee ernährt sich überzeugt vegetarisch, die andere nicht).

Ich sehe mich als aufgeklärten Konsumenten, der "gutes" Fleisch kauft, wann immer es geht und wähne mich ansonsten in darwinscher Tradition am oberen Ende der Nahrungskette. Nichtsdestotrotz bin ich begeistert und fasziniert von Jonathan Safran Foers Essay "Against Meat" in der NY Times, auf die Oskar bei Acht Milliarden hingewiesen hat. Ein überaus lesenswerter Aufsatz über Vegetarismus und was Ernährung jenseits von Nahrungsaufnahme bedeutet. Im November erscheint dann ein ganzes Buch von ihm unter dem Titel "Eating Animals". Ich bin gespannt.

13.10.09

frYars feat. Dave Gahan – Visitors

Die Buben und Meidlis von 78s haben frYars Platte "Dark Young Hearts" gerade zur Scheibe der Woche gekürt. Zurecht? Weiß ich noch nicht, aber "Visitors" läuft mir doch ausnehmend gut rein.

Sell the Vatican – end world hunger!

Sarah Silvermans Beitrag zum Kampf gegen den Welthunger: Ratzinger, Verkauf den Vatikan!

(Via Laughing Squid.)

12.10.09

Hell's Bells!

Holy Mother of Rock'n'Roll, so muss eine AC/DC-Box aussehen! So und nicht anders!


Der Clou: "The 'head' of the amp has a handle that lifts the top off to reveal the contents housed within. Oh yeah, the head is also a WORKING GUITAR AMPLIFIER! That’s right, one watt of pure AC/DC makes this box a truly unique collector’s item. You can PLAY the box set while LISTENING TO the box set!"
(Via The Dieline.)

Dig!

Smack My Bitch Up zerlegt

Trotz aller Kontroverse ist The Prodigys "Smack My Bitch Up" samt Video immer noch einer der Tracks der Neunziger für mich. Umso interessanter zu sehen, wie er entstanden ist.

(Via Torsun.)

11.10.09

Ted Gaiers offener Brief an den Hamburger Senat

Ich bekomme zugegebenermaßen nicht so ganz mit, was in Hamburg grade abgeht. Verstehe aber soweit, dass es dort wohl ähnlich läuft wie in Berlin (und überall woanders, wo vom Markt gesteuerte Verteilungskämpfe um innenstädtische Quartiere stattfinden). Die Problematik der Gentrifizierung ist mir seit dem Studium (mündliche Prüfung, ächz) bekannt, ich halte den damit einhergehenden Konflikt zwischen Durchsetzung handfester wirtschaftlicher Interessen und Wahrung sozialverträglicher Zustände für unausweichlich. Somit sind die Positionen, die Ted Gaier von den Goldenen Zitronen in seinem Offenen Brief an den Hamburger Senat vertritt, nicht neu, aber dennoch für den Widerstand gegen die Durchimagisierung Hamburgs als Kreativstandort gut, richtig und wichtig:

Kultur soll zum Ornament einer Art Turbo-Gentrifizierung werden, weil ihr die die üblichen, jahrelangen Trockenwohn-Prozesse garnicht mehr abwarten wollt. Wie die Stadt danach aussehen soll kann man in St. Pauli und im Schanzenviertel begutachten: Aus ehemaligen Arbeiterstadtteilen, dann „Szenevierteln“, werden binnen kürzester Zeit exklusive Wohngegenden mit angeschlossenem Party- und Shopping Kiez, auf dem Franchising-Gastronomie und Ketten wie H&M die Amüsierhorde abmelken.
Den ganzen Text gibts im Bratze-Blog.

Dig!

It's on!

Nach einer Woche kontemplativer Ruhe gehts weiter.