27.08.09

Bristol – The Music

So, nochmal Bristol-Nachschlag. Diesmal Musik, natürlich. Schon seit langer Zeit gilt Bristol als Hochburg anspruchsvoller Musik. Seit den Neunziger Jahren machte sich die Stadt als Hub für düstere elektronische Sounds einen Namen, Acts wie Tricky, Massive Attack, Portishead, Roni Size oder DJ Krust sind international bekannt und geschätzt. Mittlerweile scheint Bristol die Vorreiterrolle im Genre Dubstep übernommen zu haben. BBCs Spezialistin Mary Anne Hobbs ist mal hingefahren und hat sich das ganze angesehen.

Wer das ganze etwas ausführlicher hören möchte, sollte sich das "Bristol – Rise Up"-Spezial vom Dezember 2008 runterladen (der Download-Button ist etwas versteckt in der Mitte der Seite).

26.08.09

Isenseven und Frittenbude

Natur. Urbanität. Licht. Nacht. Vitalität. Lebensgefühl. Coolness. Skating. Frittenbude. Style. Gänsehaut. Weite. Das. Ist. Kunst. Spannung. Ästhetik. Gott, ich liebe dieses Lied.

(Via Byte.fm.)

Bristol – The Videos

Bristol, der erste Nachschlag. Ich hab es endlich geschafft, die mit meinem neuen Spielzeug gemachten Videos zu Youtube hochzuladen (in momentaner Ermangelung eines Vimeo-Accounts). Ich muss das Handling noch ein wenig verinnerlichen, das erste Video ist doch etwas verwackelt. Sorry about that.


Hier noch ein paar kurze Eindrücke von den Animatronics in der Ausstellung.



Dig! (Read! heißt jetzt Dig!)

25.08.09

Banksy Vs. Bristol Museum

Was für eine Rundreise für ein Wochenende. Freitagvormittag mit dem Flieger von Zürich nach London Luton, von dort mit dem Bus zur Paddington Station, von dort mit dem Zug nach Bristol, mit dem Vorortzug in eine Gegend, die der unbedarfte Engländer bei kurzem Ansehen wohl am ehesten als dodgy bezeichnen würde, die sich aber als eigentlich völlig okay herausstellte. Dort die Sachen bei Ed, meinem ersten Couchsurfing-Gastgeber ever, abgestellt. Ein netter, gemütlicher Zeitgenosse, den wohl außer ein Mangel an Tee nichts aus der Ruhe bringen kann. Sehr angenehm.

Nach ruhigem Abend mit leckerem Curry gings am nächsten Morgen in die Stadt zum Bristol Museum. Dort stellt der Tausendsassa von den Straßen der Stadt, Banksy, noch bis zum kommenden Sonntag seine Werke aus. Graffitis, auf Leinwand, multimediale Installationen, sogenannte Animatronics, modifizierte Gemälde, eigentlich alles. Tausendsassaesk eben. Dass wir nicht die einzigen sein würden, die anstehen wollen, war uns klar. Doch dass die Schlange eine ganze Straße bevölkern würde und schon einmal halb um den nächsten Block langte, als wir eine Dreiviertelstunde vor Museumsöffnung dort ankamen, hätten wir uns nicht gedacht. Also, anstehen, hilft ja nix, alle anderen nahmen es auch mit Humor, und nach vier Stunden und 40 Minuten waren wir auch schon drin. Und wie hat sich das gelohnt.



Banksy ist als Künstler genau meine Tasse Tee. Mehr noch, ich bin seit dieser Ausstellung fest davon überzeugt, dass er der größte Gegenwartskünstler ist. Wobei er natürlich nicht mit anderen zeitgenössischen Genies wie Sigmar Polke oder Gerhard Richter zu vergleichen ist, weil er weder großen Wert auf Anspruch noch auf Abstraktheit legt. Banksy ist ein Künstler von der Straße für die Straße. Was mir besonders gefällt ist sein Humor, seine grundsätzliche Respektlosigkeit allem gegenüber, das keinen Respekt verdient, seine manchmal gar nicht so subtile Subversion und seine Fähigkeit, auf Missstände hinzuweisen, ohne den Zeigefinger zu bemühen. Und dass er sich selbst nicht so ernst nimmt. In einem Gemälde in dickem Goldrahmen waren zwei Strichmännchen und folgender Dialog zu sehen: "Does anyone actually take this kind of art seriously?" – "Never underestimate the power of a big gold frame".








Mehr Fotos gibt es bei flickr.

Nach der Ausstellung war zwar nicht mehr viel Energie für den Rest von Bristol übrig, immerhin haben wir noch zwei Original-Banksys in freier Wildbahn gesehen, darunter wohl eine seiner berühmtesten Arbeiten, schon leicht lädiert.




Am Sonntag nahmen wir den Zug zurück nach London, wo wir grade noch genug Zeit für die Rock'n'Roll-Library des Ex-Clash-, Ex-Big-Audio-Dynamite- und derzeitigen Carbon/Silicon-Gitarristen Mick Jones hatten. Eine hübsche kleine Angelegenheit mit vielen Memorabilia nicht nur aus den seligen Clash-Zeiten. Leider war Mick selbst nicht vor Ort, der hatte am Abend vorher dort einen intimen Gig gespielt (doh!) und sich am Sonntag nach Spanien verkrümelt. Nunja. Schön wars trotzdem. Dann abschließend von Notting Hill zurück zur Paddington Station, von da nach Heathrow, von da nach Zürich. Puh.

Dig! (Read! heißt jetzt Dig!)

20.08.09

Wochenendpause

Hier ist wegen Pilgerreise geschlossen.

(Foto von unusualimages.)

Hot! Hot! Hot!

Ich bin ja kein übermäßiger Tabasco-Fan, aber ich liebe diese 1-Gallon-Krüge.

(Via The Dieline.)

Ira Atari & Rampue – My Name Is Ira

Bislang habe ich Ira Atari & Rampue sträflich ignoriert, was mir sonst bei Musik aus dem Audiolith-Umfeld ja nicht passiert. Doch "My Name Is Ira" zusammen mit reduziertem Video, gefällt mir durchaus. Wenn Acid House "Housemusik mit einer singenden Diva" ist, ist das hier dann Acid Techno?

(Via Torsun.)

19.08.09

I <3 Spike Jonze (Where The Wild Things Are – Langer Trailer)

OMG OMG OMG, wie freue ich mich auf diesen Film.

(Via Miss Cakehead.)

Dig! (Read! heißt jetzt Dig!)

Frank Turner – Try This At Home

Über meine recht frische aber anhaltende Begeisterung für Frank Turner hab ich mich ja schon auf verschiedenen Kanälen ausgelassen. Umso mehr freut es mich, dass nach seinem jetzt erst in Deutschland erschienenen, vorzüglichen "Love, Ire & Song" im September schon die neue Platte "Poetry Of The Deed" in die Läden kommt. Was Frank so besonders macht? Er schafft es mühelos, den Geist von Punk in seine Singer-Songwriter-Stücke zu transportieren. Und steht dabei ganz in der Tradition von Billy Bragg oder den Angelic Upstarts (minus die Politik). Try This At Home!

12.08.09

Puddingtüte by Design

Die Düsseldorfer Designerin Yvonne Niewerth hat Puddingpulvertütchen designt. Wundervoll.

(Via Ms. Cakehead.)

Dig! (Read! heißt jetzt Dig!)

Begeisterung!

Während mehr und mehr Details über die neueste und heißeste aller Rock-Supergroups Them Crooked Vultures (Josh Homme! Dave Grohl! John Paul Jones!) ans Tageslicht kommen, steigt auch im laut-internen Nerdzirkel die Spannung. Doch wenig von dem, was wir bis jetzt wissen, sagt so viel aus wie diese 14 Sekunden Video-Teaser. Das könnte in der Tat fooking brilliant werden.

10.08.09

Hell & P. Diddy – The DJ

Von Oskar kommt gerade das Video zu Hells und Diddys "The DJ". Nicht so richtig sfw treiben es Ronald McDonald und Micky Maus miteinander und mit zwei Damen. Klar, Porno ist das nicht, und die Hosen bleiben schön an, aber dennoch gefällt mir das, was Lukas Gansterer dort zusammenfotografiert hat, ganz außerordentlich.

"Motherfucker don't be a crowd pleaser, dick sucker, ass kisser, motherfucking DJ. Play the twenty minute version for the two motherfuckers that understand it, okay?"



Update:
Lukas schreibt mir, dass die Balken über den Nippeln nicht wegen Youtube im Video sind, sondern auf Bitte einer der Darstellerinnen. Nuja.

Dig! (Read! heißt jetzt Dig!)

08.08.09

Pixar – Partly Cloudy

Ich bin ja nicht so der, der für animierte Filme ins Kino geht, aber ich mag den Humor der Pixar-Leute. So gefällt mir natürlich auch "Partly Cloudy", ein Kurzfilm, der im Kino als Vorfilm von "Up" läuft. Mittlerweile ist er im Netz aufgetaucht. Die Geschichte ist schnell erzählt: Es geht um die Storche, die die Kinder bringen, und die Wolken, die aller Tiere Kinder machen. In der Hauptrolle: Die Wolke, die die blöden Kinder herstellt und der arme Storch, der sie ausliefern muss.

(Via Fubiz.)

02.08.09

Prost, Konstanz

Sehr schön, Konstanz hat eine gute Kneipe mehr. Die Schwarze Katz, alte Trinkinstitution in der Katzgasse ist seit heute unter neuem Management. Die Inhaber der Kantine, Beppo und Rainer, haben den Laden übernommen und in den letzten Wochen generalüberholt. Herausgekommen ist eine schnieke Kneipe, die jetzt erstmal ein wenig verlebt werden will. Die Highlights: falsches Schlangenleder auf Barhockern und Sitzecke, tiefrote Wände für größtmögliche Schummrigkeit, eine beeindruckende Alkoholsammlung und natürlich das lässige Barpersonal aus der Kantine. Zur Eröffnung heute liefen Queens, Dinosaur Jr. und Eagles Of Death Metal. Es scheint, als hätte der Klimperkasten endlich Konkurrenz bekommen.









(Alle Fotos von heute Nachmittag gibs hier.)

Read!