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20.12.09

A Decade of Hits – Die Songs IV

Meine 50 liebsten Songs des Jahrzehnts, in der Abfolge 50 bis Eins in fünf Teilen. Heute: die Top 20. Teil I, Teil II, Teil III.

20. Muse – Starlight (2006)


19. The Hives – Die, Allright! (2001)


18. Future Of The Left – Fingers Become Thumbs (2007)


17. The Blood Brothers – Ambulance Vs. Ambulance (2003)


16. Stars – Take Me To The Riot (2007)


15. Saul Williams – Black History Month (2007)


14. Morrissey – The First Of The Gang To Die (2004)


13. Sonic Youth – Incinerate (2006)


12. mclusky – Lightsabre Cocksucking Blues (2002)

(Sorry, das war das einzige, was ich noch gefunden habe. Das Internet saugt manchmal.)

11. Doves – Pounding (2002)


Nächste Woche dann die Top Ten!

23.11.09

A Decade of Hits V

Die Top Ten Alben des Jahrzehnts. Der Olymp. Bin gespannt, was ihr meint. (Teil IV, Teil III, Teil II, Teil I.)

10. Deftones – White Pony (2000)
Die Deftones habe ich (Nixchecker) das erste Mal 2000 in einem Second-Hand-Laden gehört. Hat mich ziemlich weggeblasen damals. Die Verletzlichkeit, der Schmerz, die Wut, die Morbidität. Gekauft hab ich damals nix im Laden, bin dafür direkt in den nächsten Plattenladen und habe die "White Pony" gekauft. Ich mag die alten Sachen immer noch sehr, die ersten drei Alben sind wohl unerreicht. Auch im Konzert eine echte Offenbarung. Sie haben locker eine Vorband namens Linkin Park an die Wand gespielt, und Chino Moreno, heute dick und unbeweglich, war ein Derwisch, wie man ihn selten gesehen hat.

09. Morrissey – You Are The Quarry (2004)
Ich bin erst in der Neuzeit zu Morrissey gekommen. Die Smiths habe ich eher vom Gassenhauer "Panic" gekannt und Moz selber nur in den Neunzigern mit seinem Überhit "The More You Ignore Me The Closer I Get" (und nur bedingt mit dem viel, viel besseren "Everyday Is Like Sunday") wahrgenommen. Egal. "You Are The Quarry" hat glaube ich in der ganzen Laut-Redaktion eine Art Morrissey-Craze ausgelöst, deren grösste Träger die Kollegen Schuh, Henze, Oriwall, Mengele und ich sind. Zurecht. "You Are The Quarry" ist ein rundum perfektes Album mit mindestens zwei Mördersingles ("Irish Blood, English Heart" und "The First Of The Gang To Die") und jede Menge hochkarätigem "Füllmaterial". Topp.

08. Queens Of The Stone Age – Songs For The Deaf (2002)
Als Visionsleser bin ich schon relativ früh auf die Queens gestoßen. Dementsprechend schlug "Songs For The Deaf" ein wie eine Bombe auf bereitetem Acker. Ein Monster von einem Album, Hits am laufenden Band, die auch nach sieben Jahren nichts von ihrer Wirkung verloren haben (am Wochenende erst wieder erlebt). Ich hatte damals das Glück, die Band mit Dave Grohl an den Drums live zu sehen. Eine Naturgewalt. Danach waren QOTSA nie wieder so gut und ich nie wieder so Fan. Ein Album, an dem kein Weg vorbei führt.

07. Turbonegro – Scandinavian Leather (2003)
Das Comeback-Album von Turbonegro, das auch mich zur Band gebracht hat. Es reicht fast an "Apocalypse Dudes" heran, wirkt ausgefeilter, nicht so roh. Statt Arschrakete jetzt der Mut zum Erfolg im Rockzirkus. Statt Untergang der Phoenix aus der Asche. Auch die Norweger waren damit auf dem Höhepunkt ihres Schaffens angekommen, und ich bezweifle mittlerweile, dass da nochmal ein (gutes) Album kommt. "Scandinavian Leather" würde mich über einen Split einer meiner absoluten Lieblinge hinwegtrösten. (Dass es "Sell Your Body (To The Night)" übrigens bis in die Top 20 der laut.de-Songcharts geschafft hat, und zwar völlig ohne mein Zutun, habe ich bis heute nicht geschnallt.)

06. Bright Eyes – Lifted Or The Story Is In The Soil, Keep Your Ear To The Ground (2002)
Anfang 2003 bin ich zu Saddle Creek gekommen, über ihre damals sehr charmante englische Vertretung. Ich bin in kürzester Zeit, vor allem Dank Cursive, zu einem Jünger mutiert. Aber auch "Lifted" hat es mir schnell angetan. Heute halte ich es für das zweifelsohne beste Album, das auf Saddle Creek erschienen ist, noch vor Cursives epischem "The Ugly Organ". Soviel Schönheit, soviel verstörendes, soviel Traurigkeit auf einem Album. Soviel Ich-kann-das-nicht-hören, soviel Ich-kann-nichts-Anderes-hören. Conor Oberst hat sich verewigt in dem Moment, wo ihm alles entglitten ist, und (zum Glück) bevor er sich wieder gefangen hat.

05. Beatsteaks – Smacksmash (2004)
Noch so ein Album, das mich getroffen hat, wie ein Vorschlaghammer. Allerdings erst nach mehrmaligem Hören. "Smacksmash" ist ein Grower vor dem Herrn gewesen in seiner Zeit und für mich heute eines der Rockalben des Jahrzehnts. "I Don't Care As Long As You Sing" hat mich lange gestört, heute kann ich gut damit leben. Meine Lieblinge, für immer aufs Herz tätowiert: "Big Attack" und "Atomic Love". Erschwerend kommt bei den Buletten natürlich hinzu, dass sie die beste Liveband der Welt sind. Punkt. Animationsscheiße hin oder her. Es geht nix über die Beatsteaks in Concert. Basta! (Eine Tatsache, von der ich übrigens schon mehrere gar nicht rockaffine laut-Redaktionsmitglieder überzeugen konnte.)

04. At The Drive-In – Relationship Of Command (2000)
Zuerst konnte ich ja gar nix mit At The Drive-In anfangen. Von der Visions schon fast zu Tode gehypt, fand ich mich eher ablehnend bis verständnislos. Was sollte der arrhythmische Lärm? Später hab ichs dann gecheckt. Zu spät für die Band, für diese Legende, über die eigentlich schon alles geschrieben wurde. "Relationship Of Command" steht als Denkmal ihrer selbst. In den beiden Nachfolgebands Sparta und The Mars Volta (beziehungsweise in deren Gegensätzlichkeit) kann man gut sehen, warum das nicht auf Dauer gut gehen konnte. Ich habe mich nach je einem Album auf die Seite von Sparta geschlagen. Für laut.de habe ich einmal Jim Ward interviewt, ein sehr netter Kerl.

03. Tocotronic – Kapitulation (2007)
Oh, "Kapitulation". Tocotronic habe ich ja auch viel zu lange vernachlässigt. Eigentlich bis Anfang dieses Jahrzehnts, fahrlässig. Doch dafür übersteigert sich meine Verehrung in der Liebe zu "Kapitulation". Für mich das perfekte Album von Tocotronic, ich wüsste nicht, was danach noch Besseres kommen soll. Im Januar soll es soweit sein. Ich bin hoffnungsfroh und ängstlich zugleich, denn das große Gefühl, das "Kapitulation" getragen hat, in seiner Totalität des Entgleitens, des absoluten Verlusts, das lässt sich wohl kaum Wiederholen. Keine Frage, Tocotronic sind eine der wenigen Bands, die von Anfang an gut waren und sich dann mit (fast) jedem Album gesteigert haben. Obendrein sind sie eine auch politisch höchst integre Band (ich habe Dirk und Arne im Interview mal darauf angesprochen und trotz aller Indizien wollten sie sich nicht festlegen). Jeder Mensch sollte ein libidöses Verhältnis zu Tocotronic pflegen.

02. The Streets – Original Pirate Material (2002)
Das einzige Album mit Beats in den Top Ten. Aber heilige Mutter Maria, was für eines. Über Radio Eins (!) gehypt, bzw. völlig zurecht transportiert, hat diese Scheibe damals meine Kollegenschaft in der Poststelle des Cornelsen Verlags völlig aus dem Häuschen hinterlassen. Und zwar die Alten, wie die Jungen. Diese Beats, die Samples, die Stimme, dieses Storytelling, diese Beiläufigkeit. Und das alles soll er zuhause am Rechner zusammen gebastelt haben? Ein Genie, mindestens! "Let's Push Things Forward", ein Hit für die Ewigkeit. Beim Antrittsbesuch des blassen Mike Skinner barst das SO36 aus allen Nähten, am Ende haben alle, inklusive Tonmann und Barpersonal applaudiert. Eine Musik, der man sich nicht entziehen kann.

01. mclusky – Do Dallas (2002)
Das ist es also. Der Gipfel. Die Ultima Ratio. Die Mutter aller Platten (zumindest der Nuller Jahre). Und ich kann es gar nicht erklären. Ich komme mir ein bisschen so vor wie der geremixte Slayer-Fan. mclusky sind einfach rrrrrrrrrraaaaaaaaaaaaahhhh!!!einself Raw Power! Wahnsinn! Absolute Ungezügeltheit! Wut, Ironie, Theater. Live genauso irre wie auf Platte. Im Magnet hat beim mclusky-Konzert ein Crowd-Surfer die große Discokugel von der Decke gekickt, 2003 stand Basser Jonathan Chapple auf dem Westend-Festival am Ende nackt auf der Bühne. Rotblonde Schamhaare sind nicht das schönste auf der Welt. Aber dieser Anblick fasst den Irrsinn, den mclusky stehts (und nie so in Perfektion wie hier) vertont haben, ganz gut zusammen. Besser gehts nicht. Nicht in diesem Jahrzehnt.

08.11.09

A Decade of Hits III

Dekadencharts, Teil III (Teil II hier, Teil I hier). Meine völlig subjektiven 50 Alben des Jahrzehnts, Plätze 30 bis 21.

30. Future Of The Left – Travels With Myself And Another (2009)
Die Nachfolgeband von meinen persönlichen Göttern mclusky schlug schon mit dem ersten Album "Curses" ordentlich in meinem musikalischen Kosmos ein, das Zweitwerk von diesem Jahr bestätigt den guten ersten Eindruck. Future Of The Left macht eigentlich da weiter, wo mclusky aufgehört hat: Grösstmöglichsten Lärm zu produzieren und dabei immer wieder die schöne Melodie zu suchen. Live natürlich eine Bombe. Unbedingt ansehen, wenn sich die Gelegenheit bietet! Für laut.de besprochen.

29. Radiohead – In Rainbows (2007)
Die einzige Platzierung eines der vier "regulären" Radiohead-Alben auf eben der 29. in einer Zusammenschau des Jahrzehnts spiegelt zugegebenermaßen nicht ganz meine Wertschätzung für die Engländer wieder. Ich liebe Radiohead und bin fest davon überzeugt, dass sie zu den besten Bands unserer Zeit gehören, vielleicht sogar die beste sind. Doch Radiohead sind als Gesamtpaket groß, alle Alben, über die lange Karriere gesehen formen sich zu einem herausragenden Ganzen. Live natürlich so gut wie unschlagbar, auf ihre ganz eigene Art. Für meine Besprechung bei laut.de musste ich, trotz positivem Urteil, viel Prügel einstecken.

28. Stars – In Our Bedroom After The War (2007)
Stars haben bei mir recht spät gezündet. Als ich 2006 in Konstanz in meine WG eingezogen bin, hatte Vormieterin Vicky netterweise eine Kopie der ersten Stars-Scheibe "Set Yourself On Fire" für mich hinterlassen. Nach ein-, zweimal hören, beließ ich es dabei. Richtig eingeschlagen hat dafür der 2007er Nachfolger mit seinen beiden Übernummern "Take Me To The Riot" und "The Night Starts Here". Live erinnerte das ganze ein bisschen an The Beautiful South, und das ist durch und durch positiv gemeint. Für laut.de besprochen.

27. Arcade Fire – Neon Bible (2007)
Über Freundin Caro wiederum bin ich seinerzeit auf Arcade Fire gekommen, und dafür muss man schon dankbar sein. 2007 stand ich dann mit ihr im Arm auf dem Southside, sie heulend und Wettererscheinungen fotografierend, die extra für dieses Konzert aufgezogen waren, und auch mir stand ob der schieren Emotionalität des Moments das Wasser in den Augen. Arcade Fire zelebrieren wie niemand sonst das große Gefühl. Aber das muss ich wahrscheinlich niemandem sagen. Indie-Päpste sind sie, die Kanadier, und das völlig zu Recht.

26. Hell – Teufelswerk (2009)
Für das Konzeptalbum (TM) "Teufelswerk" legt Hell das DJ ab und produziert eine Scheibe für die Nacht (mit Bums) und eine für den Tag (mit etwas weniger Bums). Für mich eine der besten Alben des Münchners. Aber ich hab auch nicht so viel Ahnung von DJ Hell. Und wohl auch eine Platte, auf die ich ohne die Hilfe eines Elektro-bewanderten laut-Kollegen nicht gekommen wäre. Sicher die Elektroplatte des Jahres 2009.

25. Morrissey – Years Of Refusal (2009)
Regelmäßige Leser wissen: Morrissey ist Gott. Diskussionen gab es beim laut-internen Kuhhandel um die Charts allerdings viel: Welche Mozfather-Platte nimmt man rein? "You Are The Quarry" war bei den meisten gesetzt und ich erntete mit meiner Wahl der diesjährigen Scheibe eher Unverständnis. Dabei ist "Years Of Refusal" von vorne bis hinten eine Hitparade. Und so vielseitig wie Morrissey schon lange nicht mehr war (ohne dabei auf die Nerven zu gehen).

24. Gus Gus – Forever (2007)
Im Frühjahr 2007 gab es kaum eine andere Platte für mich als "Forever". Ich war für einen Monat in Berlin und der pulsierende Diven-Techno der Isländer passte perfekt zum Rhythmus der Stadt. Der mitunter exzentrische Sound fand seine kulminierende Entsprechung später im Jahr in einem unglaublichen Konzert im Rohstofflager in Zürich mit ganzkörperneonbemalten Sängerinnen und einem Bandleader, der bei der Zugabe tatsächlich fragte: "Have you got the money?" Die Schweizer haben natürlich das Geld, wie der plötzlich im Münzregen stehende President Bongo erfahren durfte.

23. Saalschutz – Macht's Möglich (2006)
"Ich will den ganzen Tag nur Saalschutz hörn!" Mit "Macht's Möglich" landet Saalschutz die einzige Audiolith-Platte in den Top 50. Naja, Audiolith war die damals genau genommen auch noch nicht. Aber frenetischer Party-Technotrash aus der Schweiz gehört genau hierher. Großartiger Musikwahnsinn, dem hoffentlich noch ein drittes Album folgt. Live ein chaotischer Hochgenuss, und wenn MT Dancefloor auflegt, ist sowieso alles zu spät. Für laut.de besprochen.

22. LCD Soundsystem – Sound Of Silver (2007)
LCD Soundsystem sind wieder so Elektrolieblinge der Indies. Völlig zurecht, auch wenn mir nicht "North American Scum" als bestes Stück auf "Sound Of Silver" reinläuft, sondern der fulminante Opener "Get Innocuous!". Und auch danach hat das LCD wesentlich mehr zu bieten als so viele Genrekollegen: Große Gefühle, Pathos, Liebeserklärungen, und Partey! Viel besser wirds nicht. Auch hier ist der Nachfolger heiß erwartet.

21. The Decemberists – The Crane Wife (2007)
Kaum eine Indiepop-Platte der letzten zehn Jahre war so verträumt wie "The Crane Wife". Kein Wunder, basiert der Titel und der dazugehörige Track doch auf einem japanischen Märchen. Ganz, ganz großes, episches Songkino. Auch ich habe mich davon verzaubern und entführen lassen. Bei laut.de damals mit Höchstwertung. Leider höre ich die Platte heute kaum noch, weiß jemand, wie der Nachfolger klingt? Für laut.de besprochen.

Am nächsten Sonntag folgen dann die Positionen 20 bis elf.

29.04.09

Morrissey – Something Is Squeezing My Skull

Als ich das erste Mal des Moz neues Album hörte, verliebte ich mich stante pede in den Opener "Something Is Squeezing My Skull", und zwar nur auf Grund der Art und Weise, wie Morrissey eben den Titel im Refrain singt. Diese nach oben gezogene Stimme. Herrlich. Folgerichtig erscheint die Nummer als neue Single, hier ist das Video dazu. Moz live.

05.04.09

Neues BRENB Artwork

Mein irischer Lieblings-Designer BRENB strikes again. Letztes Jahr hatte ich ja dieses wunderschöne, von ihm zwar nicht erstellte, aber verkaufte Black-Flag-Artwork gekauft, und wegen diverser Verzögerungen im Versand hat er noch einige seiner großartigen Konzertplakate hinzugefügt. Nach längerer Ruhepause hat er jetzt wieder drei seiner ungewöhnlichen Stücke online gestellt. Diese beiden gefallen mir besonders, nicht nur wegen der Bands, die sie ankünden.


01.02.09

Vergesst die Red Hot Chili Peppers

Nackte Tatsachen werden auch im Popbereich schnell ikonisch. Ob Madonna nackt als Anhalterin, Nick Oliveri rocking cock out am Bass oder die Red Hot Chili Peppers nur mit Socken bekleidet, diese Eindrücke brennen sich ein, ob man will oder nicht. Doch das alles wird in den Schatten gestellt vom inner sleeve der Single "I'm Throwing My Arms Around Paris" des Morrissey. Der Moz ist nicht nur älter als alle oben genannten Protagonisten, sondern steht auch noch für die Attraktion des heterosexuellen Mannes zu den sublimen Signalen der Homosexualität. Auch wenn die 78s-Redaktion frotzelt, Moz' bestes Stück könne ja nicht länger als 7" sein: mir gefällts. Oder wie Olli feststellt: ein must have!

The Importance Of Being Morrissey

Schon vor einigen Tagen hat das immer besser werdende 78s-Blog auf die Channel-4-Doku "The Importance Of Being Morrissey" hingewiesen. Sie stammt aus dem Jahr 2002 und war mir bis dato unbekannt. Moz wird in gut 50 Minuten eingehend portraitiert und die wichtigsten Themenfelder des Morrissey-Kosmos (Mozmos?) - Enthaltsamkeit, Vegetarismus, sexuelle Ambivalenz und seine diversen Fehden - zumindest gestreift. Er selbst nimmt wie immer kein Blatt vor den Mund, u.a. bekommen Tony Blair, David Bowie, Elton John und Smiths-Drummer Mike Joyce ihr Fett weg. - Und weil ich zulange gewartet habe und irgendwelche Vollidioten ihre Rechte einfordern, ist der erste Teil bei Youtube nicht mehr zu finden.



19.01.09

Moz in Fahrt

Morrissey bekommt vom kanadischen Maxim bekloppte Fragen zum Thema: "Dein letzter Tag auf Erden" gestellt und beantwortet dementsprechend in seiner ganz eigenen Art:


"WHO IN YOUR LIFE WOULD YOU MOST LIKED TO "KICK IN THE EYE"?
That meat-fed horror Jamie "Orrible" Oliver. If he's a master chef, then I'm Miss Brazil 1970."

31.12.08

Frische Musik für 2009 (für lau)

Ein bisschen Musik für lau gefällig? So zum Start nach 2009? Cobretti Records haut einen Sampler mit 23 Tracks, mit dabei Captain Capa, Plemo, Tomarcte, Der Tante Renate, usw. usf. Die üblichen Verdächtigen also. Das Ding (laut Labelbeschreibung "Teilweise echt mies") rotiert grade, ich sage: Ein Muss für Dancing like it's 2009. Für Normalsterbliche gibts das "Beste Aus 2009" ab eine Sekunde nach Mitternacht. Den Link gibts dann wohl auch in deren Blog.

Schon seit einigen Tagen gibt es den Audiolith-Labelsampler mit 50 MP3s von Egotronic bis Frittenbude. Zum Teil mit Remixen, zum Teil mit älterem Zeug. Und leider so aufbereitet, dass es völlig unsortiert in iTunes rauskommt. Egal.

Das Schweizer Musikblog 78s kolportiert die Existenz eines weiteren Labelsamplers. Das namhafte Indielabel 4AD lässt im Gegensatz zu Cobretti 2008 noch einmal Revue passieren, hier gibt es Nummern von TV On The Radio, Deerhunter, Stereolab, den Breeders und anderen. (Es wird nach einer E-Mailadresse gefragt, die man aber nicht angeben muss. Einfach den Link darunter klicken.)

Und dann, auch via 78s, gibt es noch ein Mashupalbum (das es sowas 2008/9 noch gibt). Der Name Jaydiohead verrät: Wieder einmal muss Jay-Z herhalten, diesmal im Verbund mit Radiohead. Das ganze funktioniert erstaunlich gut, hat dennoch wahrscheinlich eine eher kurze Halbwertzeit.

Und bei 78s gibts zu guter Letzt auch noch die neue Morrissey-Single "I'm Throwing My Arms Around Paris" zu hören. Nicht zum Saugen. Trotzdem mitnehmen!