Leider ist Barack Obama ja als Mensch wesentlich interessanter denn als Politiker. So scheint es denn auch bemerkenswert, dass beim Halloween-Empfang im Weißen Haus Obama sich nicht nur in Begleitung seiner First Catlady Michelle befand, sondern auch neben einem Wookiee und einem Storm Trooper (hier zu sehen in Bild sechs). Und der White House Press Secretary Robert Gibbs gibt gleich Darth Vader (s. Bild Nr. acht). Was ein weiteres Indiz darauf ist, dass der Präsident tatsächlich Nerdcore ist.
Okay, dieses Foto gab es vielleicht noch nicht, als John Hodgmann die Frage stellte, ob der Präsident wirklich Nerdcore ist. Aber es beantwortet die Frage. (Via Laughing Squid.)
Die De:Bug weist auf diesen kulinarischen Leckerbissen des Tiefkühlgeflügelspezialisten Sprehe hin. Ich kann ja kaum glauben, dass es echt ist – wenn ja: Da hat die Marketingabteilung wohl ein bisschen Gefrierbrand am Kopf.
Tim Exile hatte ich ja schon einmal empfohlen, jetzt weist die De:Bug auf den Mashup hin, den Exile mal eben so aus dem Ärmel schüttelt. Er bedient sich dabei aber keiner Musik, sondern der Antrittsrede Obamas. Was etwas verquer und Aphextwinesk beginnt, groovt dann doch ziemlich geil (und hört leider abrupt auf).
Der New Yorker hat ein Interview mit Barack und Michelle Obama aus dem Jahr 1996 ausgegraben und hat einen kleinen Ausschnitt online gestellt. Darin sagt Michelle zum Beispiel über die politischen Ambitionen ihres Mannes: "In many ways, we are here for the ride, just sort of seeing what opportunities open themselves up." Die Rechnung ist wohl aufgegangen.
Der (afro-)amerikanische Dokumentarfilmer Byron Hurt, der sich schon in früheren Werken mit Männer- und Männlichkeitsbildern ebenso auseinandergesetzt hat wie mit Hip Hop, hat eine Kurzdoku gedreht, in der er die Mannsbilder Barack Obama und Curtis Jackson (50 Cent) vergleicht. Klar, dass Fiddy und Mr. November antipodisch auf der Männlichkeitsskala stehen, aber ob deswegen der eine an dem einen und der andere am anderen Ende steht? Hochinteressante 10 Minuten.
Es war ja eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Obama-Imitatoren auftauchen. Iman Crosson macht seinen Job schon ganz gut. Aber bis zur Amtseinführung ist ja noch ein bisschen Zeit.
President-elect Barack Obama wendet sich mit einem wöchentlichen Videocast an die Bevölkerung. Noch geht es um die Aufgaben, die vor seiner Administration und dem amerikanischen Volk liegen, doch die Filmnachrichten sollen auch noch produziert werden, wenn der scheidende Senator von Illinois im Amt ist. Über die Nutzung moderner Medien von Obamas Team ist ja schon viel gesagt worden, deswegen belass ichs einfach beim Video.
Obama hält sich nicht groß mit Babyschritten auf, er scheint nur drei Tage nach der Wahl schon recht gut aufgestellt, die Wahl seiner Leute klingt überzeugend. Die Arbeit des Obama Biden Transition Teams kann man scheinbar über die eigens eingerichtete Homepage Change.gov verfolgen. Dann müsste jetzt nur noch entschieden werden, welcher Kläffer mit ins Weiße Haus ziehen darf (via SwissMiss).
Völlig unzusammenhängender Nachtrag: Was sagt die österreichische Jugend zu den US-Wahlen? Obamoida!