08.04.09

Simon Reynolds über Sonic Youth, "The Eternal" und den Künstler als Konsumenten

Eigentlich sollte Simon Reynolds für den Guardian wohl über Sonic Youths neues Album "The Eternal" schreiben. Der Popjournalist und Autor des hervorragenden "Rip It Up And Start Again" schweift dann aber doch ein bisschen ab und schreibt über den Künstler als menschliche Referenzstelle, bevor er zur Sache kommt. Sein Fazit: die New Yorker machen nix neues, aber wer will, kann eine ganze Menge Nods heraushören. Trotzdem ist Simon Reynolds natürlich immer lesenswert!

07.04.09

Unsere Band ist am Ende!

Was schon Bernd Begemann wusste, haben auch Die Kleinen Götter, Konstanzer Poppunkinstitution, für sich erkannt. Till, Tino, Frank und Daniel lösen ihre Band am Ostersonntag nach einem Abschiedskonzert im Konstanzer Kula auf. Vorher hab ich sie für laut.de noch einmal interviewt, heraus gekommen ist ein sehr sympathisches Gespräch. Drei Viertel der Band hatte ich letztes Frühjahr schon einmal vor dem Mikro gehabt, leider, ohne das 70-minütige Interview je abgetippt zu haben. Schönen Dank, dass es noch einmal geklappt hat!

Backenfutter

Liza erklärt in seinem neuesten Posting ganz herrlich, warum die Backpfeife vom Prinzen für die ewige Nr. 2 richtig war. Stichworte: Subversion, Rache für Oliver Bierhoff und Karrieresprung.

06.04.09

Alles über den Godfather (und mehr!)

Mark Seal erzählt in der Märzausgabe (?) der Vanity Fair die großartige, großartige Entstehungsgeschichte der "Godfather"-Filme. Er hat dafür zahllose Beteiligte aufgesucht und man erlebt während des Lesens einen WTF?-Moment nach dem anderen. Ja, der Artikel ist verdammt lang, aber jeder Satz lohnt sich. Unglaublich, wie die realen Geschehnisse um die Dreharbeiten in den Film einfließen. Krass, wie der Mob in den Entstehungsprozess eingegriffen hat und ihm erst die nötige Authentizität verpasst hat, die ihn zum Meisterwerk machte. Irre, wie sehr sich die Schauspieler davon haben anstecken lassen. Ein kleiner Ausschnitt:

When Bettye McCartt [Produktionsassistenz; M.M.] broke her watch, a cheap red one, Montana [Lenny, Luca Brasi im Film; M.M.] noticed. “He said, ‘What kind of watch would you like?,’ and I said, ‘I’d like an antique watch with diamonds on it, but I’ll get another $15 one.’ A week passes, and Lenny comes and he’s got a Kleenex in his hand wadded up, and he’s looking over his shoulder every step of the way.” He placed the wad of Kleenex on her desk. She opened it, and there was an antique diamond watch inside. “And he says, ‘The boys sent you this. But don’t wear it in Florida.’”


(Via Achtmilliarden.)

05.04.09

Neues BRENB Artwork

Mein irischer Lieblings-Designer BRENB strikes again. Letztes Jahr hatte ich ja dieses wunderschöne, von ihm zwar nicht erstellte, aber verkaufte Black-Flag-Artwork gekauft, und wegen diverser Verzögerungen im Versand hat er noch einige seiner großartigen Konzertplakate hinzugefügt. Nach längerer Ruhepause hat er jetzt wieder drei seiner ungewöhnlichen Stücke online gestellt. Diese beiden gefallen mir besonders, nicht nur wegen der Bands, die sie ankünden.


Joker's Daughter – Worm's Head

Während ich locker mit Ricardo durch den Vormittag bumse, lege ich euch die nicht minder hörenswerten Joker's Daughter ans Herz. Der geneigte FM4-Hörer kennt die bezaubernde Kollaboration der Sängerin und Multi-Instrumentalistin Helena Costas und Danger Mouse ("The Grey Album", Gnarls Barkley) eh schon. Hinhören und zwei Minuten bliss erleben.

04.04.09

The Ramp House, Athen

Auch ne geile Idee. Sich einfach mal ne Quarter Pipe (ist das ne Quarter Pipe?) in die Butze zimmern lassen. Dann kannste haarscharf am Abwasch vorbeigrinden.

(Via Swissmiss.)

01.04.09

Demo Disasters

Eigentlich eine sehr gute Idee. Ein nicht näher genanntes Indielabel geht seine Demobestände durch, tumblt eine Auswahl besonders schauriger Eingaben und versieht sie mit passenden Kommentaren wie "No, why don’t YOU go fuck yourself". Ladies & Gentlemen, I give you Mind-Melting Demo Disasters.
(Via Myoon.)

Spaghetti-Ernte, 1957

Das war dann wohl vor 52 Jahren ein Aprilscherz. Aber was für ein herziger!

(Via Swissmiss.)

Schweizer Käse! Eigenwerbung

Eigentlich ist das hier viel zu schön für den ersten April. Die Schweizer machen herrlich selbstironisch für sich Werbung.