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22.12.09

Mmmatze goes 78s – In eigener Sache

Aufmerksame Leser von Merely Thinking wissen es: Musik ist ein Fixpunkt in meinem Leben und somit auch integraler Bestandteil dieses Blogs.

Musik hat mich fast mein ganzes Leben lang begleitet; zuerst nur nebenher, dann als so etwas wie ein Hobby, und schließlich seit 2003 ganz semi-professionell. Nach einem kurzen Gastspiel beim mittlerweile untergegangenen 11pm-Magazin stiess ich im Oktober besagten Jahres als Praktikant zu laut.de.

Nach überstandener Probephase war ich ab Anfang 2004 freier Mitarbeiter und inoffizieller Berlin-Korrespondent mit Interview-Fame von mclusky bis J.Lo. Vollprofi wurde ich in meiner Zeit von 2006 bis 2008 in der laut.de-Redaktion in Konstanz. Seit Sommer letzten Jahres bin ich wieder als Freier unterwegs.

Vor ein paar Wochen ist jetzt auf Empfehlung von Jan von Mañana David Bauer von 78s.ch an mich herangetreten, ob ich nicht auch für sie schreiben wollte. Das freute mich aus zweierlei Gründen: Zum Einen schätze ich das Schweizer Musikblog sehr auf Grund seiner Themenwahl und seines unaufgeregten Enthusiasmus, und zum Anderen bewog mich meine Zeit bei laut.de auch, wieder ein Stück zurück in den "Underground" zu gehen.

Somit bin ich seit Kurzem jetzt auch bei 78s.ch beheimatet (für laut.de werde ich auch in Zukunft noch schreiben); das hat zur Folge, dass manche Musikthemen jetzt eher dort und nicht mehr unbedingt hier stattfinden. Um Ausgewogenheit bin ich dennoch bemüht, das wird sich sicher noch eingrooven. Bitte goutieren sie!

Somit ist 2009 wohl das Jahr meiner ersten Schritte in der Schweizer Musikszene. Ohne bislang wirklich viel getan zu haben bin ich "Mr. Kontakt Germany" bei Little Jig Records, Blogger bei 78s und Happy Hangarounder von Mañana. Mit deren schon genanntem Jan habe ich für 2010 übrigens große Pläne. Stay tuned!

07.07.09


(Via Popnutten.)

08.04.09

Time flies when you're having fun

Wow. Fünfzehn Jahre sind vergangen, seit ein Elektriker die Leiche von Kurt Cobain in einem Schuppen in Lake Washington fand. Ein komisches Erlebnis für mich damals. Ich war selbst in den USA, jedoch durch meine ultrachristliche Familie ganz weit weg von den Ereignissen, die die Gitarrenmusik in Tumult brachten. Die Ikone einer Generation war der späteren Bloodhound-Gang-Maxime "Hold your head up high and blow your brains out" gefolgt und die alternative Gitarrenmusik schien auf einmal kopflos – no pun intended.

Und heute? Grunge ist genauso tot wie seine ehemalige Lichtgestalt, einige Fossilien wie Pearl Jam regen sich zwar noch, doch eigentlich beschäftigt sich die Musikwelt längst mit anderem. Was hat Nirvana also bewirkt? Geblieben ist mit "Nevermind" eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Platte der Neunziger, auch wenn niemand genau sagen kann, warum. Ich denke, Nirvana hat mich damals zur Gitarrenmusik bekehrt nach den popgeschwängerten Achtzigern. Auch wenn ich mich kurz nach dem Ableben des Trios neuen Helden zugewandt habe: den Smashing Pumpkins oder Radiohead beispielsweise.

Kurt Cobain ist über die Jahre mehr zum Posterboy der Generationen geworden, die sich zwar für Außenseiter halten, aber weder die Assigkeit von Punk noch die Weichlichkeit der Emos anziehend finden. Kaum ein Bild wie das schmerzverlorene Gesicht Cobains drückt die Angst und die Verzweiflung all derer aus, die weder Angst haben müssen noch Grund zu Verzweifeln haben. Kaum eine Band beruft sich heute auf Nirvana (von Navel vielleicht mal abgesehen), wer weiß, vielleicht gibt es ein richtiges Revival ja erst in weiteren 15 Jahren.

Ich selbst denke eigentlich nie an Kurt Cobain, auch wenn "Nevermind" damals der wirklich heiße Scheiß in unserer Klasse war. Dennoch, ohne ihn, Krist Novoselic und Dave Grohl würde in der Musikgeschichte ein Leerstelle klaffen. Mein Lieblingstrack von "Nevermind".

07.02.09

Einkaufen absurd

Einen echten WTF?-Moment hatten meine Freundin und ich heute beim Einkaufen. Obwohl in der Schweiz wohnhaft, kaufen wir ob der Nähe von Kreuzlingen und Konstanz gerne auf der deutschen Seite ein, klar, da ist es billiger. Noch mehr Geld kann man sparen, wenn man sich die Mehrwertsteuer rückerstatten lässt. Ab einer Summe über 50€ lohnt es sich: Man lässt sich im Geschäft einen grünen Mehrwertsteuer-Rückzahlungsschein ausstellen, komplett mit Anschrift des Kunden und lässt diesen an der Grenze vom deutschen Zoll abstempeln. Beim nächsten Besuch in Deutschland kann man sich dann im Geschäft die Mehrwertsteuer auszahlen lassen.

Beim Einkaufen in der Stadt heute haben wir einen solchen Mehrwertsteuer-Rückzahlungsschein verloren. K. hatte ihn schon in der Hand, nach einem Einkauf im Drogeriemarkt war er einfach nicht mehr da. Nachdem wir das definitive Abhandenkommen festgestellt hatten, schlug ich vor, schleunigst in dem Laden, in dem wir die Mwst. zurückholen wollten, vorbeizuschauen.

Dort (ein kleines Einzelhandelsgeschäft für Frauenbekleidung, Noja für die Ortsansässigen) angekommen ließ sich gerade eine Kundin einen solchen Schein auszahlen. K. sprach die Verkäuferin an, noch während sie besagte Kundin bediente und erklärte, dass wir einen solchen Schein verloren hätten. Sie möge doch bitte drauf achten, wenn ihn jemand abgebe oder einzulösen versuchte.

Die Frau mit dem anderen Schein fragte nach, wo wir unser Exemplar denn verloren hätten und faltete dabei ihren Grünen zusammen, um ihn zu verstauen. Komisch, denn nach der Auszahlung behält der Laden den Schrieb. Einen Blick auf das Papier verwerhrte sie uns auf Nachfrage. Höchst suspekt. Die Verkäuferin erkannte uns als Kunden wieder und bat die andere Frau um die - obligatorische - Herausgabe des Mwst.-Scheins.

Dieser offenbarte jetzt, dass er auf K. ausgestellt war, was mit einem Reisepass schnell erhärtet wurde. Die ertappte Dame entschloss sich jetzt, für die gut 25€, um die sie K. grade geprellt hatte, aufs ganze zu gehen. Kein Kleinbeigeben, keine Entschuldigung. Sie hätte eine Kollegin mit gleichem Namen, für die sie die Mwst. abhole. Im gleichen Haus. Aha. Meine Freundin wohnt derzeit aber alleine in ihrem Haus.

In einer aussichtslosen Situation, in der auch das böse Polizei-Wort fiel, verließ sie nach Rückgabe des Geldes polternd das Geschäft mit der Ankündigung, sie werde ihre Kollegin vorbeischicken. Der Rest der Kundschaft in dem kleinen Laden, die Verkäuferin und wir blieben mit offenen Mündern zurück.

Der Italiener auf der Hussenstraße hat uns auf den Schrecken einen Grappa geschenkt, molto gentile! - Die Moral: Dreist allein reicht nicht, völlig dumm darf man sich nicht anstellen.

30.01.09

Love is all around

Gestern, beim streikumtanzenden Lambada auf Schienen, hat mich ein Bahnbediensteter zum Schmunzeln (!!!) gebracht. Offensichtlich auf Crack schloss er seine Begrüßung neuer Fahrgäste ("Herzlich willkommen in unser schnuckelingen, knuffig warmen Schwarzwaldbahn ...") mit den Worten: "In Liebe, ihre Deutsche Bahn."

01.01.09

Wann du weißt, dass die Silvesterparty gut wird

Wenn der DJ dich mit den Worten begrüßt: "Hier hast du ein Bändel, damit kommst du Backstage, da gibt es Häppchen und Alkohol." Danke schön und frohes Neues!

31.12.08

That's all, folks (für 08)

Kurz vorm Ende noch der "Heilige-Scheisse-wo-kommt-denn-jetzt-der-31.auf-einmal-her?"-Rundumschlag.

Musik:
Bestes Album: "Do You Like Rock Music?" von British Sea Power;
Bester Song: "Raveland", eine Coverversion von Kettcars "Graceland" durch Frittenbude;
Bestes Konzert: The Cure, München, Olympiahalle; Coldplay, London, Brixton Academy;
Schönster Bandname: Ultrawurscht (Other bands play, Ultrawurscht grill!);
Undankbarstes Publikum: Mariaberg Rorschach;
Netteste neue Clubs: Helsinki und Boschbar, beide Zürich;
last.fm-Top Ten: The Clash, Buzzcocks, The Cure, Sonic Youth, Nine Inch Nails, Tocotronic, Morrissey, Hellacopters, Sebadoh, Beastie Boys.

Sonst hab ich nicht viel mitbekommen. Ich war kaum im Kino, habe im Netz kaum neues, erwähnenswertes gefunden bzw. habe jetzt keinen Bock, mich über "Phänomene" wie Twitter o.ä. auszulassen. Aber persönlich war ja auch einiges los.

Persönlich (in Zahlen):
Death in the family: 1;
Birth in the family: 1;
Schluss: 2;
Anfang: 2;
Auswanderungen: 1;
Autounfälle (als Beifahrer): 2;
Autopannen: 3 (Hupend durch Rorschach!);
Orte: Brüssel, Paris, London, Vorarlberg, Gstaad, Zürich, Turin, Toskana, Elsass.

Irgendwie eines der spektakuläreren Jahre meines Lebens. Aber wenn man darüber schreiben soll, weiss man nicht wie. Zuviel Befindlichkeitsterror. 2009 wird ruhiger.

13.10.08

26.09.08

Willkommen in Deutschland

Auswandern hat auch so seine Vorteile. Zum Beispiel, dass man sich nicht mehr so den Kleinscheiß antun muss hier. Gerade fahr ich über den Emmishofer Zoll von der Schweiz in die BRD wie ich das immer so mache, weil morgens nicht viel los ist und ich nicht einsehe, warum ich dann absteigen soll. Der deutsche Zöllner (typischer Typ) fragt mich, ob ich lesen könne. Ich bejahe das in halbschlafener Ermangelung an Schlagfertigkeit und er weißt mich auf das Schild hin, das Radler anweist, abzusteigen. Ich steige ab, obwohl er meint, ja, das wäre nun nicht mehr nötig ... Als ich demonstrativ den Kopf schüttele, ruft er noch hinterher: "Da können Sie ruhig mit dem Kopf schütteln, das ist nun mal so!" Ich bedanke mich artig und lautstark und fahre weiter. All Cats Are Beautiful.

24.09.08

Thank you for the music


(Foto by Haussmann.)
Ich war schon etwas versucht, ABBA anzustimmen gestern abend. Die Hellacopters gaben ihr Abschiedskonzert in Zürich in der Alten Börse. Dabei war es eigentlich gar nicht rührselig, sondern hat arschgetreten und gerockt wie eh und je. Klassiker à la "Hopeless Case Of A Kid In Denial" oder "Carry Me Home" treffen auf eine Supercoverversion von Queens "We Will Rock You" (kein Scheiß!) und ein paar schwere Beatles-Grooves (kein Scheiß, ehrlich!). Davor ein Interview mit Bobba und Kenny und zum Abschied eine Runde Fotos. Die hat der Haussmann gemacht, der auch schon seinen Senf zu Code gebracht hat.

20.09.08

Die Pharmaindustrie ist aggressiv?

Naja, ich weiß nicht genau, was für ein Stand das war, den ich da gestern auf dem Weg zur Arbeit aus der Entfernung gesehen habe, aber ich konnte den Claim lesen: "Kompromisslos im Dienst der Medizin". Warum nicht gleich: "Für Medizin gehen wir über Leichen"?

Jetzt schnell in den Buchladen in der Stadt, dann übers Wochenende nach Stuggi. Bis Montag. Zum Abschied noch ein schönes Schmankerl vom hardest working man in showbusiness, so alt wie ich.

18.09.08

Eine neue Seite ist wie ein neues Leben

Ein Monat Praktikum bei Amazee ist jetzt fast vorbei, und ich hatte das Glück, in einer interessanten Phase dabei zu sein. Die Seite hat in den letzten Wochen ein komplettes Remake bekommen (Front- und Backend), seit gestern am frühen Nachmittag ist das Baby da draußen. Feedback gibts genügend, zum größten Teil (wegen der Nachrichtensperre bis gestern abend) positives aus den USA. Ich bin sicher in den letzten vier Wochen etwas betriebsblind geworden, die neue Seite gefällt mir auf jeden Fall schon mal sehr gut. Das Design ist schlicht und funktional, aber hübsch. In Sachen Usability hat sich im Vergleich zu vorher einiges verbessert, auch wenn hier allen bewusst ist, dass da noch was geht. Auf jeden Fall sind wir auf einem guten Weg, wie die Explosion der Neuregistrierungen seit gestern Abend zeigt. - Für mich selbst heißt es jetzt noch einmal gut drei Wochen zurück nach Konstanz zu laut.de, und ab dem 13. Oktober fange ich dann hier fest an. Ich freu mich drauf.

04.09.08

Für die kalte Jahreszeit

Herbst und Winter stehen vor der Tür, da sollte man ausgerüstet sein. Zum Beispiel mit diesem großartigen Schal. Mörderisch gut! Oder so.


Oder mit kuscheligen Krankheitserregern. Die fängt man sich doch gerne ein.


(Schal via Nerdcore, Kuscheltiere via Dani.)

22.08.08

Neues Land, neues Glück?

Seit heute mach ich ein Praktikum bei Amazee. Ich hab in den letzten Tagen so oft erklärt, was das ist, dass Ihr Euch jetzt bitte selbst schlau macht. Das Ganze hat glücklicherweise sogar eine gewisse Perspektive und der erste Tag verlief (meiner Meinung nach) gut. Das Team ist sehr nett und entspannt, die Arbeit offensichtlich viel, aber spannend. Und der Abend (Schifffahrt auf dem Zürisee mit Feierabendbier und danach noch gemeinschaftlichem Dinner beim Teamchef über den Dächern der Züricher Altstadt) lässt sich auch sehr gut an. More to follow ...

18.08.08

Haben

will.

17.08.08

The new what next

Vor etwa zweieinhalb Jahren kam das Angebot von laut.de wie aus heiterem Himmel, aber dennoch sehr gelegen. Nach dem Abschluss an der Uni zwei weitere Jahre zu wissen, was man machen kann, zumal bezahlt und sicher mit einem der besten Jobs, die man sich vorstellen kann, erschien ebenso verlockend wie praktikabel. Man hält sich noch einmal vom ersten Arbeitsmarkt fern und muss sich bis August 2008 keine Gedanken machen. Und jetzt?

Es ist August 2008 und ich sehe mich nach neuen Aufgaben um. Wenn ich morgen auf der Arbeit den Rechner anmache, bin ich nicht mehr Volontär. Und gleichzeitig auf Jobsuche. Der CV, der Lebenslauf, das Xing-Profil sind up-to-date, Facebook kündet von meiner Suche und die meisten wissen es auch schon von mir direkt. Und genau in dem Moment, wo man sich damit abgefunden hat, dass die Episode Musikjournalist wahrscheinlich demnächst beendet ist oder zumindest unterbrochen wird, und das auch in Ordnung findet, tut sich schon das nächste auf. Demnächst mehr auf diesem Kanal.

11.08.08

Mach et joot

Neulich erst "Shaft" gesehen. Jetzt ist er tot, der Hayes, Isaac. Godspeed!

(Oder gleich die ganze Episode gucken.)

06.08.08

Spreeblick-Bashing, Letzter Teil

Ich habe mich in der Vergangenheit ja schon mehrfach über den Spreeblick aufgeregt, insbesondere über den Autor Malte Welding. Jetzt hat er sich allerdings einen nicht entschuldbaren Faux-Pas geleistet: Im Artikel "Wie man einen Krieg mit dem Iran provozieren könnte" schreibt er über den Journalisten Seymour Hersh und dessen "Enthüllung", dass die US-Regierung angeblich verschiedene Szenarien durchspielt, wie man eben einen bewaffneten Konflikt mit dem Iran heraufbeschwören könnte. Das ganze klingt in meinen Ohren ja ein bisschen arg verschwörungs-like, aber wenn der Malte dran glauben will: Soll er doch.

Was allerdings gar nicht geht, ist der Satz, mit dem er seinen Eintrag abschließt: "Ein Szenario mit einem historischen Vorbild." Unter dem Satz liegt ein Link, der auf den Wikipedia-Eintrag zum Überfall auf den Sender Gleiwitz verweist. Das Szenario, das Malte anspricht, sieht angeblich vor, dass amerikanische Soldaten als iranische solche verkleidet eigene Truppen beschießen. Damit zieht er ganz offensichtlich eine direkte Parallele zwischen unbewiesenen, angeblichen Plänen (die zudem ziemlich abenteuerlich klingen) einer demokratisch gewählten Regierung und dem Nazi-Regime. Der Überfall auf den Sender Gleiwitz als fingierte Aktion diente lediglich dazu, dem aggressiven, kriegerischen Expansionsdrang des faschistischen Regimes legitime Grundlage zu bieten.

Ich habe daraufhin zwei Nachrichten über das Kontaktformular an den Betreiber des Spreeblicks, Johnny Häusler, geschrieben, leider habe ich keine Antwort erhalten. Nicht nur kann Malte Welding also solchen Bullshit ein einem der klickstärkeren deutschen Blogs verbreiten, es scheint dort nicht einmal zu Diskussionen zu führen. Zumal sich in den Kommentaren die Blödheit einiger Leser überdeutlich manifestiert.

Das ganze ist in mehrfacher Hinsicht für mich persönlich schade, denn ich hatte den Spreeblick immer gerne gelesen (wenn er auch in letzter Zeit deutlich an Relevanz in meiner täglichen Lektüre verloren hat), die Site hat mich eigentlich erst dazu gebracht, regelmäßig Blogs außerhalb des Bekanntenkreises zu lesen. Auch hatte sich Johnny z.B. zu der Aktion "Du Bist Deutschland" vorbildlich kritisch verhalten. Wie dem auch sei, in der Blogroll habe ich den Spreeblick schon länger nicht mehr, jetzt fliegt er auch aus meinem Feedreader.

01.08.08

Ein fairer Deal bringt Bono zum schweigen

Ich mag U2. Vor allem die frühen Platten haben es mir angetan, auch wenn ich nicht so weit gehen würde, mich als Fan zu bezeichnen. Was mir allerdings - wie offensichtlich auch genügend anderen - seit geraumer Zeit tierisch auf den Senkel geht, ist Bonos penetrantes gutmenschlerisches Sendungsbewusstsein. In der Projekt-Community The Point haben ein paar einfallsreiche Bono-Abgeneigte jetzt die Sache in die Hand genommen. Sie sammeln Geld dafür, dass Bono sich aus dem öffentlichen Leben zurückzieht - und spenden die Kohle den Kämpfern gegen AIDS. Das ganze hat einen durchaus ernsten Hintergrund, aber lest selbst. Ich leg gerne 20 Dollar drauf.

28.07.08

perfekte momente #7

nach einem wanderwochenende in den bergen vorne auf dem katamaran mit einem bier in der hand zu stehen. und dann diese aussicht.